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Derby FC gegen Gladbach: Stärken und Schwächen von Köln und Gladbach im Vergleich

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38 Gegentore musste Yann Sommer (l.) im Gladbacher Tor hinnehmen. Dagegen spielte Timo Horn schon fünf Mal zu null.

Seit Jahrzehnten zieht das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach die Fans in seinen Bann. Nach dem 1:0-Hinspielerfolg der Kölner könnten sie erstmals seit 26 Jahren beide Duelle gewinnen. Wir haben einmal die zu erwartenden Spieler der Startaufstellungen gegenüber gestellt und Vor- und Nachteile bewertet. Am Ende ging dieser Vergleich mit 5,5 zu 5,5 Punkten unentschieden aus.


Yann Sommer: Im Gegensatz zu Horn (90 abgewehrte Bälle) vermochte der Schweizer Nationaltorwart nur 61-Mal zu klären und kassierte schon 38 Gegentore (Horn 27).

Timo Horn: Auch ohne Europapokal-Erfahrung hat sich der 22-Jährige zu den Top-Torhütern der Bundesliga entwickelt. Stark auf der Linie, sicher geworden im Herauslaufen fehlt ihm nur noch ein schnelleres Umschaltspiel nach Ballgewinnen. 0:1

Havard Nordtveit: Defensiv ist er auf verschiedenen Positionen von der Sechs bis zur Viererkette einsetzbar. Viel spricht dafür, dass der von Dortmund und Liverpool umworbene Abwehrspieler diesmal wieder in der Viererkette aufgestellt wird.

Pawel Olkowski: Der polnische Nationalverteidiger wird wohl den gesperrten Marcel Risse vertreten. Nach seiner letztjährigen Verletzung fand der damals auch offensiv starke Rechtsverteidiger noch immer nicht zur gewohnten Form zurück. 1:1


Andreas Christensen: Der ehemalige Chelsea-Profi strahlt Ruhe und Übersicht aus und zählte trotz der Flut von Gegentoren in den letzten Spielen noch immer zu den besten Spielern seiner Mannschaft.

Dominic Maroh: Auf den Abwehrchef ist beim FC Verlass. Grundsolide kann man ihm im Zweikampfverhalten vertrauen, zuweilen rettet er in letzter Sekunde spektakulär grätschend. 1,5:1,5


Martin Hinteregger: Der aus Salzburg ausgeliehene Innenverteidiger zeigte zuletzt wieder sehr wechselhafte Leistungen. Beim jüngsten 2:3 in Hamburg gehörte er zu den Schlechtesten.

Mergim Mavraj: Erst durch die Umstellung auf die Dreierkette kehrte er ins Team zurück. Die Stärken des Albaners liegen im Zweikampf und im Kopfballspiel, Probleme besitzt er zuweilen im Stellungsspiel sowie im Spielaufbau. 1,5:2,5


Oscar Wendt: Im vierten Jahr bei der Borussia ist er eine solide Stammkraft und ist links aus der Viererkette nicht wegzudenken. Oft schaltet er sich gefährlich in die Offensive ein, weshalb er bereits an fünf Toren beteiligt war.

Dominique Heintz: Jüngst gegen Frankfurt rückte er nach einer halben Stunde erstmals auf die Linksverteidigerposition. Dort war er defensiv sicher wie sonst im Zentrum. Bei seinen Offensivausflügen erzielte er einen Treffer und leitete einen weiteren ein. 2,0:3,0


Granit Xhaka: Der Ersatz-Kapitän (für Martin Stranzl) kann von der Sechser-Position aus Borussias Antreiber sein, ist aber auch ein Heißsporn. Schon drei Mal flog er in dieser Saison vom Platz. Dennoch will ihn Pep Guardiola für 50 Millionen Euro zu Manchester City holen.

Matthias Lehmann: Der Kapitän ist der verlängerte Arm des Trainers. Der Senior der Kölner (32 Jahre) ist mehr für defensive als offensive Aufgaben im Zentrum zuständig. Nach anfänglichen Problemen ist er seit den letzten Hinrundenspielen wieder die Zuverlässigkeit in Person. 2,5:3,5

  1. Stärken und Schwächen von Köln und Gladbach im Vergleich
  2. So steht es um die weiteren Spieler.
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