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Kölnische Rundschau | Innenverteidiger des 1. FC Köln: Dominique Heintz droht gegen Wolfsburg auszufallen
28. January 2016
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Innenverteidiger des 1. FC Köln: Dominique Heintz droht gegen Wolfsburg auszufallen

Kölns Dominique Heintz (l-r), Dortmunds Shinji Kagawa und Kölns Dominic Maroh kämpfen um den Ball.

Kölns Dominique Heintz (l-r), Dortmunds Shinji Kagawa und Kölns Dominic Maroh kämpfen um den Ball.

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dpa

Köln -

Wegen personeller Probleme mag Kölns Trainer eigentlich nicht klagen. Nach seiner Philosophie sollte jeder Spieler ersetzbar sein. So wurde auch der FC-Kader breit aufgestellt. Um dies zu perfektionieren, wurde gerade erst mit Filip Mladenovic ein fehlender zweiter Linksverteidiger verpflichtet.

Nun gibt es aber in der FC-Elf doch drei, vier feste Größen, deren Ausfall schwieriger zu kompensieren ist. Dazu gehört Dominique Heintz. Obwohl erst im Sommer nach Köln gekommen, obwohl erst 22 Jahre alt und zuvor bundesligaunerfahren hat er sich zur Stammkraft entwickelt. Seit dem Wochenende hat ihn ein grippaler Infekt vom Trainingsalltag ferngehalten.

Die Aussichten, dass der Innenverteidiger am Sonntag in Wolfsburg spielen kann, sind nicht gut. Spätestens beim Abschlusstraining am Samstag müsse er dabei sein, um in der VW-Stadt aufzulaufen, stellte Peter Stöger klar.

Der schätzt an dem Pfälzer die Zweikampfstärke, seine Schnelligkeit und Passgenauigkeit. Dominique Heintz überzeugte mit diesen Attributen sowohl zum Saisonbeginn an der Seite von Frederik Sörensen wie in den letzten neun Spielen mit Routinier Dominic Maroh.

Einspringen für den 22-Jährigen würde normalerweise Mergim Mavraj. Der Albaner spielt auf dieser Position auch in der Nationalelf. Dort ist er gesetzt, selbst mit nur wenigen Bundesligaeinsätzen wäre er bei der EM dabei, für die sich die Albaner erstmals qualifizierten. Schließlich gilt er in seiner Heimat als nationale Sportgröße.

Nur noch Formalitäten waren gestern zu klären, damit Lucas Cueto (19) vom 1. FC Köln zum FC St. Gallen wechseln kann. Der Offensivspieler besaß bei Peter Stöger keine Perspektive. In den letzten Tagen absolvierte er ein Probetraining bei St. Gallen.