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Marco Quotschalla der gefeierte Mann

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Als die „BSC“-Rufe der Gegengeraden gestern Abend auf der Haupttribüne des Sportpark Nord nicht ihr gewöhntes Echo erfuhren, war die frühsommerliche Lethargie vom... Von
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BONN. Als die „BSC“-Rufe der Gegengeraden gestern Abend auf der Haupttribüne des Sportpark Nord nicht ihr gewöhntes Echo erfuhren, war die frühsommerliche Lethargie vom Spielfeld bereits auf die Zuschauerränge übergeschwappt. Fußball-Regionalligist Bonner SC vermochte es zunächst nicht, seine Fans zu begeistern, auch der Gegner aus Kaiserslautern begann mit angezogener Handbremse. Dass es am Ende trotzdem 1:0 (0:0) für den BSC stand, hatten die Gastgeber aber vor allem den Nachlässigkeiten der Gäste im ersten Spielabschnitt zu verdanken.

Gefeierter Mann auf Bonner Seite war Marco Quotschalla, der nur drei Minuten nach seiner Einwechselung mit seinem ersten Ballkontakt den Siegtreffer markierte (64.). Nach einem Steilpass von Dalibor Karnay auf Ercan Aydogmus lief der Bonner Torjäger frei auf das Lauterer Gehäuse zu, passte noch uneigennützig quer auf Quotschalla, der im Fallen aus sechs Metern einschieben konnte. „Ich hab den Ball super getroffen, das ist ein schönes Erlebnis für mich“, sagte Quotschalla, der in den letzten Wochen nicht mehr über die Rolle des Edeljokers hinauskam.

Vor allem im ersten Durchgang ließ der BSC jedoch jegliches Flügelspiel vermissen, Trainer Wolfgang Jerat schickte schon früh Maycoll Canizalez für Florian Mager aufs Feld, doch der erhoffte Schwung im Offensivspiel bleib zunächst aus. Für diesen sorgten nach rund 30 Minuten die Gäste: Dimitij Nazarov hatte mit einem Schlenzer BSC-Torhüter Andy Hubert bereits überwunden, doch Thiemo Höhn klärte per Kopf auf der eigenen Torlinie (27.). Nur eine Minute später landete ein Heber von Torsten Reuter auf der Latte des Bonner Tores. Die einzigen Bonner Chancen des ersten Durchgangs vergaben Leon Binder (32.) und Dalibor Karnay (33.).

Nach der Pause boten beide Teams den rund 900 Zuschauern weiter eine zähe Partie, auch die Zielstrebigkeit der Gäste ließ nach. Als Maycoll Canizalez in der 73. Minute Lauterns Schlussmann Marco Knaller zu einer Parade zwang, ertönte im Sportpark Nord irrtümlich schon die Tormelodie, doch die Entscheidung ließ bis zuletzt auf sich warten. Einmal mehr scheiterten die Gäste in der Schlussphase an ihrer mangelhaften Chancenverwertung: Der eingewechselte Vllazniw Dautaj fand per Kopf seinen Meister in BSC-Schlussmann Andy Hubert (84.), nur eine Minute später traf Christian Henel mit einem Kopfball die Unterkante der Latte.

„Im Fußball ist das halt manchmal so. Wir haben einfach unsere Chance rein gemacht“, resümierte Quotschalla. Auch für BSC-Trainer Wolfgang Jerat zählte allein das Ergebnis: „Das war ein Schweinesieg, doch wir sind zufrieden, weil das in dieser Saison meistens andersrum gelaufen ist“, so Jerat.

BSC: Hubert, Hammes (72. Rietpietsch), Wiwerink, Höhn, Binder, Niang, Mager (37. Canizalez), Danilo, Karnay, Kastrati (61. Quotschalla), Aydogmus. Tore: 1:0 Quotschalla (64.) Zuschauer: 900

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