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"Eine geile Zeit geht zu Ende"Kölner Gastronom sucht Nachfolger für Laden in der Innenstadt

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Marcel Montaperti vor seinem „Tiroler Stübchen“ in Ehrenfeld.

Marcel Montaperti vor seinem „Tiroler Stübchen“ in Ehrenfeld.

Warum der Kölner Gastronom Marcel Montaperti seinen Laden in der Innenstadt verkauft – und weshalb für ihn heute weniger oft mehr ist.

Marcel Montaperti möchte sich von einem seiner zwei Kölner Gastronomiebetriebe trennen: Für das Café „Der Tiroler“ in der Innenstadt sucht der Unternehmer derzeit einen Nachfolger. Das „Tiroler Stübchen„ in Ehrenfeld bleibt von den Plänen jedoch unberührt und wird weiter von ihm geführt.

In den vergangenen Wochen hatte es bereits Gerüchte über die Zukunft des Cafés gegeben. Gegenüber EXPRESS.de bestätigte Montaperti nun die Verkaufsabsichten. Dabei betont er, dass die Entscheidung weder gesundheitliche Gründe habe noch auf Schwierigkeiten in der Branche zurückzuführen sei.

Verkauf des „Tiroler Cafés“: Inhaber bestätigt Pläne

Vielmehr gehe es um eine Neuausrichtung seiner Prioritäten. Auf Instagram beschreibt Montaperti die Gastronomie als seine große Leidenschaft und einen wichtigen Teil seines Lebens. „Gastronomie war für mich nie nur Arbeit, sondern immer auch Leidenschaft, Hobby und ein großer Teil meines Lebens“, schreibt er. Zugleich zieht er Bilanz: „Eine geile Zeit geht zu Ende.“

In den vergangenen Jahren habe sich sein Blick auf Arbeit und Erfolg verändert. Er habe viel aufgebaut, viel gearbeitet und viel Energie investiert – dabei aber auch festgestellt, dass anderes zu kurz gekommen sei. „Ich habe sehr viel gearbeitet, sehr viel aufgebaut und sehr viel Energie investiert. Rückblickend habe ich dabei aber auch gemerkt, dass manches auf der Strecke geblieben ist“, erklärt er.

Für ihn bedeute Erfolg heute nicht mehr zwangsläufig, immer weiter zu wachsen oder zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. „Manche Erkenntnisse kommen erst dann, wenn man bereit ist, sie anzunehmen“, schreibt Montaperti. Zu diesen Erkenntnissen gehöre die Einsicht, dass manchmal weniger mehr sein könne. Künftig wolle er Verantwortung abgeben, einige Dinge reduzieren und wieder mehr Raum für sich selbst schaffen.

Der Schritt sei deshalb keine Reaktion auf eine Krise, sondern eine bewusste Entscheidung für einen neuen Lebensabschnitt. Während für das Café in der Innenstadt ein Nachfolger gesucht wird, bleibt Montaperti der Kölner Gastronomieszene mit dem Tiroler Stübchen in Ehrenfeld weiterhin erhalten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.