Welche Website-Variante möchten Sie nutzen?

Mobile Ansicht Vollansicht
Nachrichten aus Köln, der Region und der Welt

Vorsicht: Daran erkennen Sie die neue Betrugsmasche bei Ebay-Kleinanzeigen

Neuer Inhalt

Betrugsversuche häufen sich aktuell auf Online-Kleinanzeigenmärkten wie Ebay-Kleinanzeigen.

Foto:

Monika Skolimowska/ZB/dpa

Köln -

Verkäufer auf Online-Kleinanzeigenmärkten wie Ebay-Kleinanzeigen oder Facebook Marketplace müssen derzeit mit gehäuften Betrugsversuchen rechnen. Dabei geht es insbesondere um Kontaktaufnahmen angeblicher Kaufinteressenten außerhalb der Plattformen.

Etwa per SMS, E-Mail oder Messenger-Nachricht treten Betrüger mit Verkäufern in Kontakt, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Ziel der Kriminellen sei es meist, den Verkäufer zum Versand der Ware ohne Bezahlung zu bewegen.

So läuft die Betrugsmasche ab

Die Betrüger kontaktieren den Verkäufer, beziehen sich auf die Verkaufs-Annonce und geben sich als Kaufinteressenten aus. Kommt es zu einer Einigung, bitten die Betrüger um die Bankdaten des Verkäufers und behaupten kurz darauf, das Geld bereits überwiesen zu haben. Die vermeintlichen Käufer geben an, von einer ausländischen Bank aus zu überweisen, deshalb dauere der Transfer etwas länger.

Im nächsten Schritt erklären die Betrüger dann, sie bräuchten die angebotene Ware sehr dringend und bitten den Verkäufer ihnen diese sofort zu senden. Oft schicken die vermeintlichen Käufer Screenshots von gefälschten Zahlungsbestätigungen. Tatsächlich wird das Geld aber nie überwiesen.

Wie Sie Betrüger auf Online-Kleinanzeigenmärkten erkennen

Ein Warnsignal sei fehlerhaftes Deutsch in den Nachrichten, teilt das BSI mit. Hier empfehlen die Experten immer, alles kritisch auf Echtheit zu prüfen: Oft sei es möglich, die falschen Bestätigungen anhand von Beschreibungen von Vorgehensweisen zu enttarnen, die der jeweilige Zahlungsdienst gar nicht anbietet.

Außerdem sollten Verkäufer hellhörig werden, wenn die Nachrichten von ausländischen Handynummern kommen und die genannte Lieferadresse zu einer Firma oder einem Hotel gehört. Generell sollte niemals Ware verschickt werden, bis das Geld nicht auf dem Konto eingegangen ist. (dpa/dmn)