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Anwohner können zurück in Wohnungen: Drei Bomben in Longerich erfolgreich entschärft

Blindgänger Symbolbild dpa

Ein Blindgänger (Symbolbild)

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Köln -

In Longerich wurden am Mittwochvormittag drei Blindgänger gefunden. Hier erfahren Sie alles Wichtige:

15.15 Uhr: Bomben entschärft

Die drei Bombenblindgänger nach Angaben der Stadt Köln sind entschärft und werden nun abtransportiert. Alle Sperrungen werden sukzessive aufgehoben. Die Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren. Der Ordnungsdienst war mit 49 Kräften im Einsatz, die Hilfsdienste mit 32 und die Polizei mit 17. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte mit drei Entschärfern gearbeitet.

14.55 Uhr: Freigabe

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln hat dem Kampfmittelräumdienst die Freigabe zur Entschärfung der drei Bombenblindgänger erteilt. Die Bahnlinie ist derzeit unterbrochen, der Luftverkehr wird umgeleitet.

14.34 Uhr: Zweite Evakuierungsrunde läuft

Der zweite Evakuierungsdurchgang läuft derzeit. Die Kindertagesstätte in der Christoph-Probst-Straße ist geräumt und geschlossen.

12.31 Uhr: Evakuierungen angelaufen

Die Evakuierungen in Köln-Longerich durch das Ordnungsamt der Stadt Köln sind angelaufen. Die Mitarbeiter befinden sich noch auf dem ersten Rundgang durch das Gebiet. Die Entschärfungen der Bomben sollen nach Angaben der Stadt Köln im Lauf des heutigen Nachmittags vorgenommen werden. 

Bombe Longerich Radius

Der von der Stadt Köln festgelegte Evakuierungsradius zu den Bombenfunden in Köln-Longerich

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Stadt Köln

12:08 Uhr: Evakuierungen haben begonnen

Die Evakuierungen in Köln-Longerich haben inzwischen begonnen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind auf ihrem ersten Rundgang unterwegs. Im Laufe des Nachmittags sollen die drei Bomben entschärft werden. Dabei müssen die zeitlichen Vorgaben durch die Deutsche Flugsicherung und der Deutschen Bahn für den DB-Verkehr auf der viel befahrenen Strecke Köln-Neuss beachtet werden, wie die Stadt Köln mitteilt.

11.38 Uhr: Evakuierung startet in Kürze

Alle drei gefunden Bomben (eine Zehn-Zentner-Bombe und zwei Fünf-Zentner-Bomben) verfügen über funktionsfähige Heckaufschlagzünder, teilt die Stadt Köln mit. Die Blindgänger wurden in unmittelbarer Nähe auf dem Areal des Kleingartenvereins gefunden. Der Evakuierungsradius bleibt mit rund 500 Metern unverändert. Betroffen sind rund 1.200 Anwohner sowie einige Betriebe im Gewerbegebiet Longerich westlich der Bahnlinie Köln-Neuss.

Das Ordnungsamt beginnt nach Angaben der Stadt Köln in Kürze mit den ersten Rundgängen. Die Kindertagesstätte in der Christoph-Probst-Straße soll im Laufe des frühen Nachmittags geschlossen werden. Auch die Bahnlinie muss zu einem späteren Zeitpunkt für die Bombenentschärfungen gesperrt werden.

10 Uhr: Bombenfund in Longerich

Bei Sondierungsarbeiten in einer Kleingartenanlage in Köln-Longerich ist eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe mit funktionsfähigem Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie die Stadt Köln mitteilt, liegt die Bombe auf einem Grundstück innerhalb der Kleingartenanlage an der Longericher Straße, Ecke Etzelstraße.

In unmittelbarer Nähe wurden zwei weitere, kleinere Bomben entdeckt, die derzeit freigelegt werden. Ob deren Zünder noch funktionsfähig sind, kann erst später festgestellt werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das städtische Ordnungsamt sind vor Ort.

Die Bombe oder gegebenenfalls die Bomben werden nach Angaben der Stadt Köln noch heute entschärft. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Radius für die Evakuierung auf rund 500 Meter festgelegt. Die Gesamtschule Nippes und das Heilig-Geist-Krankenhaus liegen außerhalb des Gefahrenbereichs. Als Anlaufstelle werden Räumlichkeiten in der Gesamtschule Nippes, Paul-Humburg-Straße 13, hergerichtet.

Die Stadt informiert, sobald feststeht, um wie viele Bomben es sich handelt und wann mit den Evakuierungen begonnen wird. (red)