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„Pavillon“ als Vorbote: Geschwister-Stern-Schule wird saniert und vergrößert

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Dennis Vlaminck

Bedburg-Kirchherten -

Die Geschwister-Stern-Schule in Kirchherten ändert ihr Aussehen. Erster Schritt: Vor der Grundschule ist seit einigen Wochen ein flacher grauer Container aufgestellt. Sowohl in der Bedburger Stadtverwaltung als auch in der Schule wird allerdings das Wort Pavillon bevorzugt. „Das ist ein sehr hochwertiger Bau, der innen weitaus heller ist, als ich erwartet hätte“, sagt Schulleiterin Claudia Neiß.

„An der Schule gibt es ein erhöhtes Schüleraufkommen, denn nun ist auch die letzte Klasse an der Geschwister-Stern-Schule zweizügig “, sagt Robert Heinen von der Stadtverwaltung Bedburg. Darum sei der Pavillon nötig, der zwei Räume biete, in die Klassen für den Unterricht ausweichen könnten. Die Schule will dort einen Musikraum einrichten und den zweiten, kleineren Raum für anderen Unterricht nutzen, etwa für Förderunterricht. „Eine eigene Klasse wollten wir dort nicht unterbringen, um sie nicht vom Schulhof abzukoppeln“, sagt Schulleiterin Neiß.

Anbau auf den Umkleiden der Turnhalle

Der Pavillon ist nur ein Provisorium und Vorbote einer großen Sanierung und Erweiterung. In den Osterferien 2020 sollen laut Heinen im Altbau die Fenster ausgetauscht werden, danach würde die Erweiterung der Schule beginnen: Auf den Umkleiden der Turnhalle soll ein Anbau entstehen, mit dessen Fertigstellung die Stadtverwaltung für die Sommerferien 2021 rechnet. „Danach beginnt die größere Renovierung im Altbau“, sagt Heinen.

Nach Angaben von Schulleiterin Neiß soll auf die Umkleiden ein eingeschossiger Anbau gesetzt werden, der mit dem Altbau verbunden wird. Der Neubau soll vier Klassenräume enthalten und zwei weitere Differenzierungsräume, ebenso einen Rückzugsraum für Schüler sowie Räume für die Sonderpädagogin und die Sozialarbeiterin. Auch neue WCs sind geplant. „Das sind schon einige Quadratmeter, die dazukommen“, sagt Claudia Neiß.

Der Beschluss des Rates, die Geschwister-Stern-Grundschule auszubauen, ist das Signal für den langfristigen Erhalt der Einrichtung. Noch vor sechs Jahren stand die Schließung der kleinen Schule im Raum – im Frühjahr 2013 lagen für das anstehende Schuljahr lediglich 19 Anmeldungen vor. Inzwischen aber erfreut sich die Schule immer weiter wachsender Schülerzahlen und ist in jedem Jahrgang zweizügig.