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„Operation Inherent Resolve“ USA benennen Einsatz gegen IS

Am Mittwoch meldete das US-Militär erneut insgesamt 23 Luftangriffe, die meisten davon nahe der heftig umkämpften kurdischen Enklave Kobane in Nordsyrien.

Am Mittwoch meldete das US-Militär erneut insgesamt 23 Luftangriffe, die meisten davon nahe der heftig umkämpften kurdischen Enklave Kobane in Nordsyrien.

Washington – Die USA haben ihren Luftangriffen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und Syrien einen offiziellen Namen gegeben: „Operation Inherent Resolve“, übersetzt ungefähr „Einsatz Natürliche Entschlossenheit“. Die Schläge gegen die Terrormiliz hatten am 8. August zunächst im Irak begonnen und wurden später auf Syrien ausgeweitet. Am Mittwoch meldete das US-Militär erneut insgesamt 23 Luftangriffe, die meisten davon nahe der heftig umkämpften kurdischen Enklave Kobane in Nordsyrien.

Die Bezeichnung „Inherent Resolve“ solle die „unerschütterliche Entschlossenheit und tiefe Hingabe“ der USA und ihrer Partnernationen in der Region und weltweit im Kampf gegen den IS widerspiegeln, hieß es in einer Mitteilung des US-Zentralkommandos in Tampa (Florida). Sie symbolisiere außerdem die Bereitschaft und Verpflichtung der USA und der Bündnispartner, „eng mit unseren Freunden in der Region zusammenzuarbeiten und alle verfügbaren Mittel nationaler Macht (...) anzuwenden, die zur Schwächung und letztendlich Zerstörung des IS nötig sind“. Das schließe diplomatische, militärische und wirtschaftliche Maßnahmen ein.

IS-Milizen gewinnen Gelände

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) setzt ihre Eroberungen im Irak trotz der Luftangriffe auf ihre Kämpfer fort. Die Miliz habe einige erhebliche Geländegewinne gemacht, sagte der US-Sondergesandte für den Kampf gegen den IS, General a.D. John Allen, am Mittwoch. Allen war vergangene Woche in die Region gereist, unter anderem um die Türkei zu mehr Unterstützung im Kampf gegen den IS zu bewegen. Ein gemischtes Bild zeichnete am Mittwoch auch Pentagonsprecher John Kirby. Die irakische Provinz Anbar bleibe umkämpft. IS würde den Druck des Bündnisses aber weiterhin spüren. (dpa)