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Europäischer Wettbewerb Preis für Klasse der Europaschule Bornheim

Schüler aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn wurden für ihre kreative Auseinandersetzung mit der Kultur in Europa ausgezeichnet. Lehrer Christian Schneider (r.) koordinierte den Wettbewerb im Regierungsbezirk Köln.

Schüler aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn wurden für ihre kreative Auseinandersetzung mit der Kultur in Europa ausgezeichnet. Lehrer Christian Schneider (r.) koordinierte den Wettbewerb im Regierungsbezirk Köln.

Rhein-Sieg-Kreis – Stolz nahm Sina Adams von der Glasfachschule Rheinbach gestern in der Europaschule Bornheim ihren Preis entgegen. Für einen renommierten Europäischen Wettbewerb hatte sie ein Bild kreiert, das Napoleon als „Piloten“ auf dem zwitschernden Vogel des Kurznachrichtendienstes Twitter zeigt.

„Denk Mal – worauf baut Europa“ hieß der inzwischen 65. Europäische Wettbewerb, bei dem die Europäische Jugendbewegung in diesem Jahr mit 85 000 Teilnehmern einen neuen Rekord verbuchen konnte. Die Einsendungen von Schülerinnen und Schülern kamen aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Und so bunt und ideenreich, wie Europa ist, so vielfältig und originell waren auch die Collagen, Texte und Videos. Zur Siegerehrung waren Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Regierungsbezirk Köln zu Gast in der Bornheimer Europaschule. Der Moderator und kommissarische Europaschulleiter Christian Schneider, der den Wettbewerb im Regierungsbezirk Köln koordiniert, zeigte sich von den Arbeiten beeindruckt, auch viele „seiner“ Schüler waren unter den Preisträgern: Platz eins in der Landeswertung erzielten Lucia Hornig, Katrin Knietsch, Lara Reichertz und Teresa Usai für ihren Beitrag in der Kategorie Graphic Recording. Dabei stellten sie die Evolutionsgeschichte nach und verglichen sie mit der Entstehung Europas: „Vielfalt ist die Voraussetzung für ein vielfältiges Leben auf der Erde“ lautete ihre Botschaft. Mit einem ersten Preis wurde auch die Patchwork-Decke der Troisdorfer Europaschüler Yasehmin Gezici, Mona Kauer, Miriam Paukow und Franziska Schega bedacht. In der Kategorie „Vielfalt macht stark“ stellten die Teenager mit dem genähten Kunstwerk nicht nur den Zusammenhalt Europas dar, auf viele der aus einzelnen zusammengenähten Quadrate hatten sie auch Merkmale der Union verewigt. Einen erfrischenden Werbespot brachten die Bornheimer Kaouthar Boulfazat, Yannick Elsner, Marie Isabel Ring Dafonte und Marleen Scholten auf die Leinwand, und damit Platz drei der Landeswertung erzielt. Den dritten Platz sicherten sich zudem die Bornheimer Europaschüler Ammar Al Mallah, Bruce Chaar, Marc Heßler und Malte Möller für einem Text zu einem „digitalen Erbe Europas“. Viel Applaus und den dritten Platz auf Landesebene erhielten zudem Jonnis Konetzky, Michael Pelz, Martin Stich und Maurice Strupp vom Gymnasium Hennef. In einem Chatverlauf zwischen drei Generationen stellten sie dar, wie Europa entstanden und gewachsen ist.

Der Schülerwettbewerb entstand 1953 in Frankreich als Projekt der Europäischen Jugendkampagne. Heute wird dieser älteste Europäische Wettbewerb als Instrument der europapolitischen Schulbildung auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Auswärtigen Amt, der Kultusministerkonferenz, der Bundeskanzlerin und dem Bundespräsidenten unterstützt.