Container möglicherweise zu breitMit Schrott beladener Lkw kippt in Mechernich um

Lesezeit 2 Minuten

Der mit schrottbeladene Lkw kippte im Kurvenbereich um. Die Fahrerin und ihre Beifahrerin wurden leicht verletzt.

Mechernich – Bei einem Lkw-Unfall in Mechernich sind zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war am Samstag gegen 16.05 Uhr ein mit Metallschrott beladener Lkw samt Anhänger auf der Peterheide unterwegs.

Unfallursache ist noch offen

Aus noch ungeklärter Ursache kippte der Lkw im Kurvenbereich auf die Fahrerseite. Dabei wurde das Führerhaus samt Windschutzscheibe beschädigt und die beiden Insassen leicht verletzt. Die 50 Jahre alte Fahrerin und ihre 20-jährige Beifahrerin wurden von Passanten aus dem Führerhaus befreit.

Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt an der Unfallstelle wurden sie in das nur wenige Hundert Meter von der Einsatzstelle entfernte Kreiskrankenhaus gefahren. Die Fahrerin gab laut Polizei an, dass sie die Kurve wegen eines Baustellenschildes schneiden musste. Dann sei der Lkw plötzlich umgekippt.

Ein Bergeunternehmen kümmerte sich um den Metallschrott, der beim Unfall auf der Straße gelandet war.

Nach Angaben einer Polizeibeamtin an der Unfallstelle wird überprüft, ob der Container für den Lastwagen überhaupt zugelassen war. Auf den ersten Blick war den Beamten aufgefallen, dass der Container größer war als die Ladefläche. Der geladene Schrott verteilte sich auf der Straße sowie dem Fußweg. Zunächst wurde der Lkw von einer Spezialfirma aufgerichtet. Anschließend beseitigte das Bergeunternehmen auch den Metallschrott.

Die Mechernicher Feuerwehr war unter der Leitung von Ralf Eichen mit 53 Einsatzkräften vor Ort. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, unterstützte das Bergeunternehmen und kontrollierte vor allem die Kanaleinläufe. Der Grund: Es stand zu befürchten, dass Diesel aus dem Lkw ausläuft und in den Kanal geraten könnte. Deshalb war auch die Gefahrstoffeinheit vor Ort. „Wir wussten nicht, was mit dem Tank ist, wenn der Lkw aufgerichtet wird. Deshalb haben wir uns darauf eingerichtet, dass wir den Diesel umpumpen müssen“, berichtete Einsatzleiter Eichen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Die Peterheide war etwa drei Stunden gesperrt. Das hatte zur Folge, dass das dort ansässige Corona-Testzentrum schließen musste. Die Kunden wurden über das Firmengelände der Mechatronics abgeleitet. Das war nötig, weil die Peterheide eine Sackgasse ist. (mit pri)

Nachtmodus
Rundschau abonnieren