Der 1. FC Köln sucht einen Sechser. Rani Khedira hat abgesagt, dafür wird eine Rückkehr von Ellyes Skhiri offenbar wieder wahrscheinlicher.
FC sucht VerstärkungKhedira-Entscheidung gefallen – andere Spur wieder heißer

Rani Khedira wird bei Union Berlin bleiben.
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Die Suche des 1. FC Köln nach einem Spieler für das defensive Mittelfeld geht weiter. Ein möglicher Kandidat hat abgesagt, doch die Aussicht auf eine Rückkehr eines bekannten Gesichts wird größer.
Kurz vor dem Start der Pokalsaison gegen die Würzburger Kickers ist ein Sechser, der Erfahrung und Führungsstärke mitbringen soll, nach wie vor nicht verpflichtet worden.
Thomas Kessler und seine Mitarbeiter müssen einen Namen, der zuletzt am Geißbockheim gehandelt wurde, von ihrer Liste entfernen. Laut Informationen der „Bild“ hat Rani Khedira die Entscheidung getroffen, bei Union Berlin zu bleiben.
Kommt es zur Rückkehr von Ellyes Skhiri?
Die Kölner hatten mit dem 32 Jahre alten Spieler Kontakt aufgenommen, um die Möglichkeit eines Transfers auszuloten. Zunächst schien der Defensivspezialist einem Wechsel nicht ablehnend gegenüberzustehen. Schon zu Beginn des Sommers hatte er seine Absicht zu einem Vereinswechsel bei Union hinterlegt.
Nachdem bereits der Versuch von Rivale Borussia Mönchengladbach erfolglos blieb, ist ein Khedira-Transfer nach Köln nun auch vom Tisch. Der erfahrene Spieler beabsichtigt, ein weiteres Jahr bei seinem Verein an der „Alten Försterei“ zu verbringen, bevor sein Vertrag im Sommer 2027 ausläuft,
Da Khedira nicht zur Verfügung steht, konzentriert sich das Interesse nun verstärkt auf einen alten Bekannten: Ellyes Skhiri. Eine grundsätzliche Übereinkunft zwischen dem FC und Eintracht Frankfurt bezüglich der Transferbedingungen besteht schon länger.
Allerdings war der Spieler selbst lange unentschlossen. Ein zentrales Hindernis stellte sein Gehalt dar; in Köln müsste er im Gegensatz zu seinem Einkommen in Frankfurt erhebliche finanzielle Einbußen akzeptieren. Darüber hinaus beabsichtigte Skhiri, sich weitere sportliche Alternativen anzusehen.
Ein geplanter Transfer zum FC Sevilla kam jedoch bislang nicht zustande, eine Rückkehr nach Köln wird wieder zu einer realistischen Möglichkeit. Dem tunesischen Nationalspieler ist bewusst, dass die Zeit knapp wird. Das Transferfenster schließt in etwa zwei Wochen, und der Spielbetrieb in den Ligen beginnt sukzessive wieder.
Skhiri, der während seiner Zeit in der Domstadt bei den Fans sehr beliebt war, hat bereits wertvolle Zeit eingebüßt. Berichten zufolge sind die FC-Entscheidungsträger zuversichtlich, dass in dieser Angelegenheit bald Fortschritte erzielt werden und Skhiri zu seinem früheren Verein zurückkehrt. (red)
