Sei es durch Online-Kommentare oder bei einem Glas Wein auf einem unserer Events. Diskutieren und gestalten Sie mit – wir hören hin!
„Werden Sie Teil von uns!“Wir möchten wissen, was Köln braucht und bewegt

Journalismus und Gemeinschaft verbinden: Das ist die Aufgabe von Peter Seiffert, dem Chief Content Officer Digital der Kölner Stadt-Anzeiger Medien.
Copyright: Alexander Schwaiger
Wie werden wir den „Kölner Stadt-Anzeiger“ in 150 Jahren lesen? Oder in 15? Was bleibt wichtig, was verliert an Bedeutung? Die Form mag sich ändern, doch der Kern unseres Versprechens an Sie, liebe Leserinnen und Leser, bleibt bestehen – auch im Digitalen.
Wir recherchieren, wir erklären, wir überraschen, wir ordnen ein, wir unterhalten. Wir schauen kritisch hin, wenn etwas schiefläuft. Künftig wollen wir Sie noch stärker einbeziehen. Machen Sie mit?
Schon heute eröffnen Apps, unsere Website und soziale Medien Möglichkeiten, die über eine gedruckte Zeitung hinausgehen. Dort können wir schneller reagieren, verschiedene Formate nutzen und Menschen miteinander verbinden.
Schnell, verständlich, 24/7
Dafür beantworten wir zentrale Fragen unmittelbar: Was hat das mit mir zu tun? Wie komme ich mit Menschen ins Gespräch, die meine Interessen teilen? Was sagen die Menschen in meinem Veedel oder in meinem Ort dazu?

Mit unseren digitalen Angeboten informieren wir Sie rund um die Uhr.
Copyright: Matthias Heinekamp
Solche Gemeinschaften wollen wir in unseren digitalen Angeboten fördern. Dauerhaft können sie nur dort entstehen, wo Menschen einander vertrauen. Und dieses Vertrauen beruht auf verlässlichem Journalismus.
Unser erster Anspruch ist daher: Wenn etwas passiert, dann erfahren Sie es bei uns schnell und verständlich – rund um die Uhr, vor allem, wenn es Ihren Alltag betrifft. Welche KVB-Linie fällt aus? Ist die A4 wegen eines Unfalls gesperrt? Fallen Schule oder Kita wegen eines Bombenfunds aus? Diese Informationen finden Sie bei uns.
Einordnen, was für Köln wichtig ist
Unser zweiter Anspruch: Wir berichten gut recherchiert und verständlich darüber, was in Köln und der Region wichtig ist. Wo wird was gebaut? Wer ist für das geplante Suchthilfezentrum, wer dagegen? Wie geht’s den Menschen am Chlodwigplatz? So wie in der Zeitung, aber zunehmend in anderer Form, kürzer, interaktiv oder mit Video.
Unser dritter Anspruch: Wir erzählen und ordnen ein, was in der Welt wichtig ist – vor allem, wenn es Auswirkungen auf Köln oder das Rheinland hat. Das müssen wir als Redaktion nicht immer selbst tun: In Zukunft wollen wir ausgewählten Stimmen aus Köln und Partnern wie der „New York Times“ mehr Raum geben. Entscheidend bleibt dabei, unseren journalistischen und intellektuellen Maßstäben gerecht zu werden.
Diskutieren Sie gerne mit, auf unserer Homepage, in der App oder auch auf Instagram.
Unser vierter Anspruch: Gestalten Sie mit! Wir möchten erfahren, wie unsere Leserinnen und Leser zu bestimmten Themen stehen, sei es mit Umfragen oder unserer Kommentarfunktion (eine Übersicht finden Sie hier).
Wir sind überzeugt: Die Haltung unserer Redaktion ist wichtig, aber sie ist nur eine Haltung. Also diskutieren Sie gerne mit, auf unserer Homepage, in der App oder auch auf Instagram (@ksta_koeln). Im Idealfall erfahren wir, welche Fragen Sie wichtig finden – und gehen diesen Fragen mit unserer Recherche nach.
Und schließlich unser fünfter Anspruch: Werden Sie Teil von uns! Wir möchten hochwertige Angebote rund um die Themen schaffen, die Ihnen wichtig sind – und Orte, an denen Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammenkommen.
Zugegeben: Hier sind wir gerade erst losgelaufen. Unser „KStA Genuss-Club“ ist ein Beispiel dafür, wie sich Gemeinschaft anfühlen kann. Er bringt Menschen zusammen, die Freude an gutem Essen haben, an besonderen Abenden in Restaurants, bei Genusstouren, Verkostungen und im Austausch untereinander sowie mit Menschen, die Kölns Gastronomie prägen.
Wir erweitern diese Angebote Schritt für Schritt. Wir wollen Menschen im echten Leben zusammenbringen und digital Service und Gelegenheiten zum Austausch bieten. Wir haben viele Ideen, vom FC über eine Wirtschaftsplattform bis hin zu einem Politik- und Philosophie-Forum.
Das werden wir nach und nach erproben. Entscheidend wird sein, ob wir Ihnen einen echten Mehrwert bieten. Machen Sie mit! Lassen Sie uns wissen, wo Sie Gemeinschaft und Austausch suchen (ksta-community@kstamedien.de).
Vielleicht fragen Sie sich: Warum tun wir das? Erfüllt der „Stadt-Anzeiger“ damit journalistische Kernaufgaben? Wir antworten mit einem überzeugten „Ja!“. Gerade als tief verwurzelte Marke in einer Stadt wie Köln halten wir es für wichtig, unseren Beitrag zu leisten, damit Menschen einander zuhören, miteinander diskutieren und unterschiedliche Perspektiven aushalten.
Dazu gehören verlässliche Informationen, die Prüfung von Fakten und die Einordnung von Falschmeldungen, die in sozialen Medien verbreitet werden. Aber das allein wird nicht reichen: Sie dürfen mehr von uns erwarten.
Menschen zusammenbringen, online wie offline
„Ich bin überzeugt davon, dass es im Grunde nicht um Informationen und Fakten geht, obwohl wir diese nach wie vor brauchen“, hat der Medienexperte Jeff Jarvis schon 2024 im „Journalist“ gesagt. „Das eigentliche Problem ist vielmehr, um mit Hannah Arendt zu sprechen, die Zugehörigkeit.“
Darum geht es: Wir möchten Menschen zusammenbringen, online wie offline. Persönliche Begegnungen und gemeinsame Interessen schaffen Verständnis. Ein gutes Glas Wein kann dabei ein Anfang sein.
Auch in unseren Zeitungen, im „Kölner Stadt-Anzeiger“ wie in der Kölnischen Rundschau, setzen wir diese Gedanken stärker um. Deshalb laden wir regelmäßig zu Veranstaltungen ein, die auf großes Interesse bei Ihnen stoßen.
Wir denken gedruckte Zeitung, E-Paper und Apps zusammen und nutzen ihre jeweiligen Stärken, um Verbindungen zu schaffen. Und wir kämpfen jeden Tag aufs Neue für den besten Journalismus – hoffentlich auch in den nächsten 150 Jahren.