Abo

Rundschau-Altenhilfe70 Mal ein kleiner Trost für einsame Tage

Lesezeit 2 Minuten
Verteilen die Kalender an Bedürftige: Marie-Bernadette von Boeselager, Annette Offermann und Brigitte Döpper.

Verteilen die Kalender an Bedürftige: Marie-Bernadette von Boeselager, Annette Offermann und Brigitte Döpper. Mitarbeiterinnen der Nachbarschaftshilfe Kölsch Hätz.

Die Nachbarschaftshilfe Kölsch Hätz verteilt Adventskalender der Altenhilfe an bedürftige Senioren.

Sie sind gedacht als eine Aufmerksamkeit, für jene, die alleine sind und nur wenige Kontakte haben. Anlässlich der 70. Jubiläums-Sammlung überreicht die Rundschau-Altenhilfe hochwertige Adventskalender an bedürftige Seniorinnen und Senioren. Und die Verteilung übernimmt die Kölner Nachbarschaftshilfe Kölsch Hätz, nicht nur in der Domstadt, sondern auch darüber hinaus.

Ein Teil der Kalender geht an diejenigen, die sich die Feiertage und den Jahreswechsel eigentlich anders vorgestellt hatten als es nun sein wird. Denn die Ferienfahrten nach Bad Sassendorf in der Soester Börde mussten erneut abgesagt werden, da das Risiko einer möglichen Corona-Infektion zu groß erschien. Statt Tage in der Gemeinschaft verbringen die Reisewilligen die Zeit in den heimischen vier Wänden. Da sollen die Kalender ein kleiner Trost für einsame Tage sein. „Dies ist ein Zeichen, das den Empfängerinnen und Empfänger ein wenig Mut spenden soll“, so Pia Kind von der Geschäftsstelle der Altenhilfe.

Das Team von Kölsch Hätz kennt die Situation leider nur zu gut. Neben dem drängenden Problem, dass bei zahlreichen Rentnerinnen und Rentnern das Geld knapp ist, beklagten viele auch, dass sie unter der Einsamkeit litten. Sie hätten selbst in ihrem alten Veedel kaum mehr Begegnungen zu ihren Mitmenschen oder trauten sich nicht, allein vor die Tür zu gehen.

Hier setzt die Nachbarschaftshilfe von Kölsch Hätz an. Mittlerweile weit über 500 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler kümmern sich um Ältere in ihrer Umgebung. „Das kann mal sein, Ältere beim Einkauf zu begleiten, sie zu Hause zu besuchen oder hin und wieder einfach mal anzurufen“, erläutert Annette Offermann vom Kölsch-Hätz-Team, das die Einsätze der Helferinnen und Helfer koordiniert. Immer gehe es darum, dass Ältere weiter am Leben im Veedel teilhaben können.

Rundschau abonnieren