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In Berliner Hotel aufgefundenBayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist tot

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Hubert Aiwanger, (Freie Wähler) stellvertretender Ministerpräsident und bayerischer Wirtschaftsminister, ist tot.

Hubert Aiwanger, (Freie Wähler) stellvertretender Ministerpräsident und bayerischer Wirtschaftsminister, ist tot.

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist völlig überraschend gestorben. Er wurde 55 Jahre alt.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) tot in einem Berliner Hotel gefunden worden ist. Weitere Angaben machte ein Sprecher der Anklagebehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht.

Aiwanger wurde nach dpa-Informationen tot in einem Berliner Hotelzimmer entdeckt. Am Nachmittag hätte er bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler, deren Bundes- und Landesvorsitzender er ist, eine Rede halten sollen.

Erfolge bei den bayrischen Kommunalwahlen

Er habe sich aber aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet und vertreten lassen, hieß es. Später sei er dann nicht mehr erreichbar gewesen und sei schließlich leblos in seinem Zimmer entdeckt worden.

Aiwanger wurde 55 Jahre alt. Der Niederbayer hatte zwei Kinder und lebte mit der Freie-Wähler-Landrätin Tanja Schweiger zusammen. Mit Aiwanger verlieren die Freien Wähler ihren markantesten und sicher auch streitbarsten Kopf.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist nach eigenen Worten geschockt über die Nachricht vom Tod seines Vize-Regierungschefs Hubert Aiwanger (Freie Wähler). „Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger ist eine absolute Tragödie. Wir sind alle zutiefst geschockt“, schrieb Söder auf X. „Unsere Gedanken sind nun zuerst bei seiner Familie und seinen Kindern. Wir trauern mit ihnen und beten für sie.“

2008 war Aiwanger mit den Freien Wählern erstmals in den bayerischen Landtag eingezogen und wurde deren Fraktionschef. Zehn Jahre später, 2018, schmiedeten CSU und Freie Wähler eine Koalition. Aiwanger wurde Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident.

Erst bei den bayerischen Kommunalwahlen im Frühjahr hatten die Freien Wähler unter Aiwangers Führung noch große Siege gefeiert und der CSU viele Landrats-Posten abgejagt. Im Gegensatz zu seinen politischen Erfolgen in Bayern blieb Aiwanger aber ein großes politisches Ziel verwehrt: der Einzug seiner Partei in den Bundestag. (dpa)