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AutofahrenZehnmal mehr Wildscheine überfahren

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Die Zahl der Wildunfälle steigt an, hier ein simulierter Unfall.

Die Zahl der überfahrenen Wildschweine hat sich in den vergangenen rund zehn Jahren verzehnfacht, zumindest in Hessen. Das geht aus Zahlen des hessischen Jagdverbandes hervor. Nach Angaben des Verbandes registrierte die Polizei vor einem Jahrzehnt noch 218 Wildschweine, die auf den Straßen ums Leben kamen. Im jüngsten Jagdjahr 2011/12 waren es mehr als 2000. „Es ist unschwer vorherzusagen, dass es auch in diesem Herbst und Winter wieder mehr Unfälle mit Schwarzwild geben wird“, warnte Hessens Verbandssprecher Klaus Röther am Montag.

Im Vergleich zum Jagdjahr 2010/11 sei die Zahl des im Verkehr getöteten Schwarzwild zwar ebenso deutlich zurückgegangen wie die Zahl des von Jägern erlegten Borstenviehs. Allerdings habe es damals auch deutlich mehr Bucheckern und Eicheln gegeben als in den vergangenen Monaten.

Der ADAC empfiehlt deshalb, vor allem in der Dämmerung auf Wild gefasst zu sein. Bei riskanten Ausweichmanövern bestehe außerdem die Gefahr, mit dem Fahrzeug von der Straße abzukommen.