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Bewegung macht´s!So kommen Sie auch im Winter runter vom Sofa

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Bei kühlen Temperaturen hilft nur Zwiebel-Look. Mindestens zwei warme Schichten sollten es schon sein. (Foto: Boxberg)

Die Tage werden kürzer und kälter, der Drang, auf dem Sofa sitzen zu bleiben und die Walkingrunde ausfallen zu lassen, wird stärker. Professor Christine Graf von der Sporthochschule Köln sagt, was beim Aufraffen hilft, und gibt andere Tipps für die Bewegung im Winter.

Walking versus Jogging

Walking ist für Lauf-Anfänger und Menschen mit etwas mehr Gewicht besser. Beim Walken kann man aber ruhig auch mal schneller werden, um die Belastung ein wenig zu steigern. Wer allerdings Nordic Walking bevorzugt, sollte den Stock-Einsatz vorher lernen. Die Koordination ist gar nicht so einfach. Wer es richtig macht, trainiert zusätzlich auch noch die Arm- und Rumpfmuskulatur.

Essen/Immunsystem

Im Winter ist es noch wichtiger als im Sommer, für eine ausreichende Zufuhr an Gemüse und damit verbunden Mineralstoffen zu sorgen, also auf jeden Fall die Fünf am Tag einzuhalten. Wer das schafft und außerdem regelmäßig für Bewegung an der frischen Luft sorgt, stärkt sein Immunsystem und beugt Erkältungen vor.

Aufwärmen/ Abkühlen

Aufwärmübungen sind nicht unbedingt nötig. "Man sollte es aber auf jeden Fall langsamer angehen, damit die Muskeln warm werden." Wenn es richtig kalt ist, sollte man nach dem Sport tatsächlich schnell wieder ins Warme kommen, damit man sich nicht erkältet.

Kleidung

Derzeit ist für Draußensportler der Zwiebel-Look angesagt. Ideal ist ein Laufshirt mit langen Ärmeln, darüber ein Blouson aus windabweisendem Materia. Mütze, Mundschutz und Handschuhe sind wichtig. Gerade beim Walken kühlen Finger schneller aus.

Kranke machen Pause

Wer sich einen Infekt eingefangen hat, bleibt zu Hause. Nur wer gesund ist, sollte sich auf die Walking- oder die Jogging- Runde begeben. "Wenn die Nase nur ein bisschen läuft, ist es nicht so schlimm, aber bei Fieber oder einer starken Erkältung heißt es auskurieren."

Trinken

Wer bei richtig kühlen Temperaturen seine Runde dreht, kann sich nach dem Walken auch mit heißem Tee belohnen. Er sollte aber ungesüßt sein. Wer bis zu einer Stunde unterwegs ist, muss während des Walkens nicht unbedingt trinken. Der Tee anschließend auf dem Sofa schmeckt besser, wenn man ihn sich vorher verdient hat. "Im Sommer kann jeder laufen oder walken, wer sich im Winter aufrafft, darf richtig stolz auf sich sein."

Motivation

Wenn man sich vor Augen hält, dass man schon 200 Schritte braucht, um die Kalorien zu verbrennen, die in einem Smartie stecken (1 g = 5 Kcal), kommt man ganz schnell auf die Beine. Zur Belohnung dann aber besser keine Praline essen.