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Blick hinter die KulissenMit der Rundschau rund um die Uhr bestens informiert

5 min

Die Rundschau informiert Sie rund um die Uhr.

Köln – 6 Uhr bis 7 Uhr

Die aktuelle gedruckte Ausgabe der Rundschau liegt am frühen Morgen in den Briefkästen unserer Abonnenten und an den Zeitungskiosken. Auch die E-Paper-Ausgabe ist freigeschaltet und kann über die Rundschau-App auf Apple- und Android-Geräten sowie über PC und Laptop gelesen werden - praktisch für zu Hause und für unterwegs. Unsere Leser erfahren, welche Themen an ihrem Wohnort, in der Region und überregional wichtig sind. Sie erhalten fundierte Analysen zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und lokalen Entwicklungen, Sportreportagen, Informationen über aktuelle Kulturangebote in der Region und jede Menge Termine und Verbrauchertipps.

7 Uhr bis 9 Uhr

Um 7 Uhr beginnt der Frühdienst in der Online-Redaktion in Köln. Die Agenturmeldungen werden gesichtet, interessante Nachrichten ausgewählt und für den Online-Auftritt mediengerecht aufbereitet. Zu jeder Nachricht stellen sich die Fragen: Gibt es zu den aktuellen Informationen weitere Bilder, Infografiken, gibt es Videos oder besondere Kommentare aus dem sozialen Netz? So werden die Nachrichten für die Leser verständlicher gemacht. Außerdem verschaffen sich die Online-Mitarbeiter frühmorgens einen Überblick über die Themen des Tages und bereitet die Berichterstattung so vor, dass die Rundschau ihre Leser auf www.rundschau-online.de auch tagsüber stets aktuell und schnell informieren kann. Auf einer für Mobilportale optimierten Version geht das auch von unterwegs per Smartphone besonders zügig und ohne lange Ladezeiten (Tipp für Mobilgeräte, verwenden Sie www.kr.de - das tippt sich schneller). Von jetzt an wird bis tief in die Nacht hinein stets über das wichtigste regionale und überregionale Geschehen berichtet.

9 Uhr bis 10 Uhr

Am frühen Vormittag beginnt die Redaktion mit Planungen für das Online-Programm des aktuellen Tages und für die gedruckte Ausgabe des kommenden Tages. Die Lokalredaktionen stimmen ab, welche Termine bei ihnen anstehen und mit welchen Themen sie sich befassen wollen. Gegen zehn Uhr verbreiten die internationalen Nachrichtenagenturen ihre Disposition für den Tag. Auch die Auslandskorrespondenten legen ihre Planung vor. Als erster meldet sich meistens Washington-Korrespondent Dirk Hautkapp gegen sieben Uhr. In der US-Hauptstadt ist es dann erst ein Uhr morgens. Gegen neun Uhr ist Peking-Korrespondent Felix Lee meistens schon mit fertigen Beiträgen auf dem Markt - in der chinesischen Hauptstadt neigt sich der Tag dann bereits dem Abend zu. Ein Netzwerk, auf das die Rundschau dank ihrer für den überregionalen Teil geltenden Kooperation mit dem Bonner General-Anzeiger zugreifen kann.

10 Uhr bis 16 Uhr

Von Losheim an der belgischen Grenze bis Reichshof im Osten des Oberbergischen Kreises, vom Rheinischen Braunkohlerevier im Norden bis Bad Hönningen im Mittelrheintal und natürlich in den Metropolen Köln und Bonn sind Reporter und Fotografen unterwegs. Sie liefern spannende und oft exklusive Geschichten aus der ganzen Region sowohl für die Lokalteile als auch für unsere Onlineausgabe und für den überregionalen Teil der gedruckten Zeitung. Außerhalb der Kölner Stadtgrenzen arbeiten Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger in der "Rheinischen Redaktionsgemeinschaft zusammen", um ein möglichst dichtes redaktionelles Netzwerk unterhalten zu können. Bei Ereignissen in der Region melden die Polizeireporter sich bei der Online-Redaktion, damit dort sofort eine Meldung für www.rundschau-online.de erstellt werden kann. Diese wird auch via Twitter und Facebook verbreitet und erreicht so die Leser im Verbreitungsgebiet auch dann, wenn sie nicht aktiv auf rundschau-online.de zugreifen. Gegen 11 Uhr läuft die Recherche in den Lokalredaktionen auf hohen Touren. Wichtige Neuigkeiten gelangen sofort in den Online-Aufritt. Im Kölner Umland wird diese umfassende Information durch einen "Online-Regiodesk" der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft möglich.

16 Uhr bis 21 Uhr

Die Recherche geht weiter, gleichzeitig läuft die Produktion der gedruckten Zeitung jetzt auf Hochtouren. Texte und Bilder aus den Lokalredaktionen laufen ebenso ein wie die Berichte der Berliner Parlamentsredaktion und der Auslandskorrespondenten. In Köln, Bonn und in den einzelnen Lokalredaktionen werden die Seiten zusammengebaut. Bei wichtigen Entwicklungen werden Textauszüge und ergänzende Bildangebote vorab online gestellt, sobald sie redaktionell fertig bearbeitet sind. Die Internetseiten werden zusätzlich mit Nachrichten, Bildern und Videos aus ganz Deutschland und der Welt bestückt. Fertiggestellte Druckseiten durchlaufen die Korrektur. Zugleich beginnen die Redakteure damit, die Print- und Online-Ausgaben des folgenden Tages vorzubereiten: Welche Themen werden wichtig - lokal und überregional? Welche Gesprächstermine können wir vorab vereinbaren? Bei welchem Thema ist es sinnvoll, morgen noch einmal genauer hinzusehen und weiterführende Informationen einzuholen?

21 Uhr bis 24 Uhr

Bis Mitternacht wird die Druckausgabe der Rundschau immer wieder aktualisiert. So können wir wichtige aktuelle Entwicklungen noch darstellen - ob es um Vorgänge in den Gemeinden und Kreisen der Region geht oder um Entwicklungen in Deutschland und der übrigen Welt. Das gilt für Sportereignisse genauso wie beispielsweise für wichtige politische Vorgänge. In Ausnahmesituationen, zum Beispiel bei Wahlen, kann der Druckplan sogar geändert werden, um möglichst viele Leser mit der aktuellen Berichterstattung zu versorgen. Wenn die Seiten technisch abgeschlossen sind, werden sie an die Druckzentren in Köln und Monschau übertragen. Während die ersten Zeitungsexemplare schon aus Rotation kommen, können die Druckvorlagen für die weitere Auflage aktualisiert werden. Das E-Paper enthält immer den letzten Stand der Berichterstattung, unabhängig davon, welche Lokalausgabe Sie lesen. 0 bis 6 Uhr Auch nach Mitternacht wird unser Online-Angebot aktuell gehalten. Ein Nachrichtenticker bringt überregionale Neuigkeiten auf die Seite. Online-Redakteure und Reporter halten sich bereit und werden sofort aktiv, wenn in der Nacht etwas passiert, über das wir unsere Leser umgehend informieren möchten. In den Druckzentren herrscht unterdessen Hochbetrieb. 2000 Kilometer Papier werden pro Tag für die Zeitungen der Zeitungsgruppe Köln verdruckt. 2000 Kilometer, das entspricht einer Fahrt von Köln ins südspanische Cartagena. Bei 300 Ausgaben pro Jahr kommen 600.000 Kilometer zusammen - einmal von der Erde zum Mond und noch die halbe Strecke zurück. Die fertigen Zeitungen werden per Lkw auf rund 1200 zentrale Zustellstützpunkte verteilt - in einem Gebiet, das in Ost-West-Richtung mehr als 100 Kilometer misst. Per E-Paper kann die Rundschau in allen Regionen der Welt bezogen werden, in denen ein ungehinderter Zugriff aufs Internet möglich ist. Ideal für Urlauber, ideal aber auch - beispielsweise als Geschenkabonnement - für Rheinländer, die in andere Teile Deutschlands oder ins Ausland umgezogen sind. Früh am Morgen sind etwa 2200 Zusteller unterwegs, um die Rundschau zu ihren Lesern zu bringen. Bei jedem Wetter, auch im Winter bei Schnee und Eis. Spätestens um 6 Uhr soll die Zeitung im Briefkasten der Abonnenten liegen. (EB)