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FischereiAqua-Kulturen

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Etwa ein Drittel der von uns konsumierten Menge an Fisch und Meeresfrüchten stammt aus Aquakulturen. Als Aquakultur wird die intensive Züchtung von Meer- oder Süßwasserfischen, Krusten- und Schalentieren bezeichnet. Die Tiere werden in küstennahen Gezeitenzonen, in Offshore-Anlagen oder speziellen Einrichtungen an Land gezüchtet. Sie wachsen in einer auf Optimierung ausgerichteten Umgebung heran.

Kritiker bemängeln, dass sich schlecht umgesetzte Aquakulturen negativ auf die Umwelt auswirken. Aus Netzkäfigen auf offener See geraten unkontrollierte Mengen an Futter, Medikamenten oder Exkrementen ins Meer. Für die Aufzucht würden Futterfische aus dem Meer eingesetzt und Wildfischen entzogen. Die Zucht von Muscheln gilt als unbedenklich. Arten wie Austern, Jakobs- und Miesmuscheln sind Filtrierer, sie brauchen sehr sauberes Wasser, um zu gedeihen. Dazu filtern sie Plankton aus dem Wasser und müssen nicht gefüttert werden.