„Patatje Oorlog“ sorgt bei Deutschen oft für Irritation. Wir erklären, was hinter dem beliebten Pommes-Gericht steckt.
Pommes-Krieg aus HollandWas hinter der Spezialität mit Erdnusssoße und Zwiebeln steckt

Krieg der braun-weißen Soßen: Erdnusssoße, Mayo und rohe Zwiebeln toppen die frischen Pommes.
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Die Bestellung von „Patatje Oorlog“ an niederländischen Imbissständen führt bei deutschen Touristen oft zu Irritationen. Nick Slagter vom mobilen Imbiss „Der fliegende Holländer“ erläutert, dass es sich bei diesem populären Gericht um Pommes frites handelt. Diese werden mit einer Mischung aus Erdnusssoße, Mayonnaise sowie rohen Zwiebeln angerichtet.
Wörtlich übersetzt bedeutet die Bezeichnung des Gerichts „Pommes-Krieg“ oder alternativ „Fritten-Krieg“. Der aus Winschoten in den Niederlanden kommende Slagter erklärt, der Name spiele auf das „Schlachtfeld“ der unterschiedlichen Soßen an, welche auf den frittierten Kartoffelstäbchen zusammentreffen.
Zutaten für die charakteristische Saté-Soße
Allerdings ist die Erdnusssoße keine ausschließlich süße Version. Es handelt sich stattdessen um eine süß-pikante Saté-Soße, welche ihre Schärfe durch eine großzügige Menge Sambal Oelek bezieht. Jeder Imbissbetreiber oder Hobbykoch in Holland verwendet zudem häufig eine eigene Rezeptur.
Laut Nick Slagter sind folgende Bestandteile für die Soße unerlässlich:
Zur Herstellung werden alle Bestandteile in einem Mixer püriert. Anschließend kann die Soße entweder kalt oder auch erwärmt auf die Pommes frites gegeben werden. Um einen kräftigeren Geschmack zu erzielen, lässt sich das Rezept mit einer Knoblauchzehe, etwas Sojasoße oder einem Löffel Honig ergänzen. (dpa/red)
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