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HintergrundBekannte Quallenarten in Europa

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Diese 20 bis 40 Zentimeter große Schirmqualle ist fast in allen Weltmeeren zu finden. In Nord- und Ostsee ist sie die häufigste Quallenart. Man kann sie leicht an den vier Ringen - genannt Ohren - im Schirm erkennen. Dem Menschen kann sie nichts anhaben, da ihre Nesselkapseln die Haut nicht durchdringen.

Die rötliche bis gelbliche Qualle, die auch Feuerqualle oder Löwenmähne genannt wird, ist mit ihren langen Tentakeln bis zu mehrere Meter groß und in nördlichen Gewässern (Atlantik, Nord- und Ostsee) unterwegs. Bei Kontakt mit den Fangarmen der Gelben Haarqualle kommt es zu schmerzenden Hautrötungen und -schwellungen.

Die Blaue Nesselqualle kann tiefblau sein, hat bis zu einen Meter lange Tentakeln und einen relativ kleinen Schirm. Wie die Gelbe Haarqualle lebt sie in nördlichen Meeren, etwa der Nordsee und im Eingangsbereich der Ostsee. Berührungen führen zu brennenden Schmerzen und Hautrötungen.

Die für den Menschen leicht giftige Kompassqualle kann man gut an ihren V-förmigen Streifen erkennen. Sie ist in Atlantik, Mittelmeer und auch in der Nordsee unterwegs. Vorsicht: Ihre teilweise sehr langen Tentakeln können zu Verbrennungen führen.

Die Leuchtqualle ist eine rötlich bis bläuliche Schirmquallenart. Sie kann bei Erschütterung leuchten. Sie wird auch Feuerqualle genannt (wie die Gelbe Haarqualle), lebt aber nur in warmem Gewässer (Mittelmeer). In den vergangenen Jahren tauchte sie an manchen Mittelmeerstränden wie zum Beispiel in Spanien massenhaft auf. Bei Berührung spürt man sofort einen starken, stechenden Schmerz. Auf der Haut können sich Quaddeln und Bläschen bilden. Bei schlimmen Vernesselungen können Übelkeit und Erbrechen folgen.

Die Portugiesische Galeere gehört zu den sogenannten Staatsquallen: Diese Seeblasenart besteht aus verschiedenen Polypen, die als ein Organismus zusammenleben. An der bläulichen Gasblase hängen bis zu 50 Meter lange Tentakeln mit Nesselkapseln, die bei Berührung ein starkes Gift absondern. Die Galeere lebt vor allem im Pazifik und Südatlantik, manchmal gelangt sie bis nach Europa (spanische Atlantikküste, selten Mittelmeer). Die Berührung ist extrem schmerzhaft. Eine Vergiftung kann lebensbedrohend sein.