Eine elegante Schweizer Uhr zum Beispiel, die mit Lederarmband und Zeigern nur etwas kompakter wirkt, weil ein Handy eingebaut ist. Per Knopfdruck lässt es sich einschalten und wählt automatisch vorher festgelegt Telefonnummern. Über ein Mikrofon wird kommuniziert. Netzbetreiber ist die Telekom, medizinische Hilfe etwa nach einem Sturz bietet das dazugehörige Notrufsystem des Deutschen Roten Kreuzes. Die Uhr kostet ab 449 Euro, der Notrufservice ab 149 Euro pro Jahr. Auch das Modell"Vivago" des schwedischen "Telecom Care"-Spezialisten Doro vermeidet das Stigma eines gut sichtbaren Notrufknopfes. Die Armbanduhr hat eine Notruftaste und einen Sensor zur Aktivitätserkennung. Siemens arbeitet an einer Uhr mit Notruftaste, die über W-Lan mit einem Heimnetz kommuniziert.
Sensoren die unsichtbar in der Wohnung installiert werden, bietet die Telekom an. So sollen Stürze erkannt werden, eine Software zeigt das an, speichert das Sturzvideo und verbindet mit einer Leitstelle. 2014 soll das System auf den Markt kommen. Das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe stellte ähnliche Sensor- und Softwarekonzepte vor, die in der telemedizinischen Betreuung eingesetzt werden können.
Weiterer Schwerpunkt waren Produkte und Sensoren, die kontinuierlich den Gesundheitszustand von Menschen überwachen und aufzeichnen und so im Notfall eine Datenübermittlung an den behandelnden Arzt erleichtern. (tw)