Köln – Am Himmel ballen sich dunkle Wolken zusammen, und am Nordeingang der Kölner Messe zerrt ein kühler Wind an den Fahnen. Herbstwetter, bei dem die Kölner Messe im Vorfeld der spoga + gafa aber schon auf den nächsten Sommer einstimmen will. Ausgesprochen ruhig lässt ein Pferd die ein oder andere Windböe über sich ergehen. Mollig warm hält es eine Heizdecke. Sie ist eine der Neuheiten, die 1700 Aussteller von Samstag bis Dienstag einem Fachpublikum präsentieren. Mit fünf Heizstufen hält die Decke bis zu sechs Stunden warm und soll so auch Muskelverspannungen lösen. Der Strom kann aus der Steckdose oder aus einem Akku kommen.
Aber auch an die Reiterin oder den Reiter wird gedacht. Moderne Technik macht die Helme eleganter. Ein Kopfschutz eignet sich sogar für Reiter und Fahrradfahrer. Die neuen Helme sind leicht, besser belüftet, und bei einem Modell sorgen Swarowski-Steine für Glamour-Effekte.
Beim wechselhaften Wetter gestern konnte auch eine neue Sitzgruppe ihre Vorzüge beweisen. Ein Bezug aus Kunststoff trotzt dem Regen. Und falls die Polster doch einmal nass werden sollten, in maximal einer Stunde sind sie wieder trocken. Im Innern wurde ein Schaumstoff verarbeitet, der das Wasser ableitet.
Selbst Lederstühle trotzen inzwischen dem Wetter. Dafür sorgen zwei Schichten Rindsleder mit einer Schicht aus Spezialstoff dazwischen. Das Gestell ist aus Edelstahl, die einzelnen Elemente sind mit 52 Schrauben verbunden. Edle Materialien, elegante und minimalistische Form, die allerdings ihren Preis haben. 645 Euro kostet ein Stuhl.
Seine Vorzüge ausspielen konnte gestern auch ein neuer transportabler Wetterschutz. Alu-Elemente und Tuch sind zusammen 16 Kilogramm schwer und verpackt nur einen Meter lang. In zehn Minute lasse sich die Terrassen-Lounge aufbauen, verspricht der Hersteller. Leicht verschiebbare Seitenelemente spenden Schatten für eine Sechser-Sitzgruppe, dazu gibt es ein Regenelement, um das Dach zu verschließen, und einen Windschutz für die Rückwand.
Für den Balkon gibt es einen neuen Blumenkastenhalter, der ohne Schrauben auskommt. Ein flexibles Gurtband sorgt für eine einfache, schnelle und sichere Montage am Geländer. Und rankende und hängende Pflanzen kommen in einem stapelbaren Pflanzgefäß besser zur Geltung. Wer nicht täglich gießen will, dem hilft ein integriertes Bewässerungssystem. Mit ihm können die Pflanzen auch mehrere Tage lang mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt werden.
Eher etwas für warme und trockene Sommertage ist eine Bar, die Kühler, Cocktail- und Beistelltisch in einem ist. Durch ein Teleskopsystem lässt sie sich verwandeln und wird so vielleicht Teil eines Grillabends. Bei einer der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen kommen immer mehr sogenannte Grillcenter mit viel Edelstahl zum Einsatz, auf denen sich fast alles zubereiten lässt. Dafür sorgen Woks oder Pizza-Steine als Zubehör oder eine spezielle Pfanne für Bacon oder Rührei. Da kann der Grill gleich schon für das Frühstück angeheizt werden, wenn das Wetter mitspielt.
