Schmackhaft, gesund und ein Schönmacher - das alles schreibt man der Avocado zu. Richtig ausgereift ist sie eine aromatische Frucht, die auch als wahres Powerfutter für Gehirn und Nerven gilt. Gegenüber anderen Früchten enthält sie kaum Zucker oder Fruchtsäuren, verfügt jedoch über einen wesentlich höheren Nährstoffgehalt.
Die doppelte Banane
In ihr steckt zweimal soviel Energie, wie in einer Banane; als eine der Vitamin-E-reichsten Früchte beugt sie Arteriosklerose vor und schützt das Herz. Noch vor 40 Jahren galt die Avocado hierzulande als Luxus-Lebensmittel, mittlerweile ist sie das ganze Jahr im Supermarkt erhältlich. Die gängigsten Sorten bei uns sind die milde "Fuerte", mit fast glatter, grüner Schale und die würzigere "Hass", mit stark genoppter, schwarzer Schale.
Meist kommen sie unreif in den Handel, sollten also bei Zimmertemperatur ein bis drei Tage nachreifen. Wenn sich die Schale weich anfühlt und auf Fingerdruck nachgibt, ist die Frucht reif. Zur Zubereitung schneidet man sie der Länge nach rund um den Kern auf, dreht die Hälften in entgegengesetzte Richtung und löst sie von einander. Das weiche Fruchtfleisch lässt sich nun leicht mit Messer oder Löffel aus der Frucht lösen. Einfach mit etwas Salz und Zitrone verfeinert auf's Brot gestrichen oder als leckere Creme in Form einer Guacamole sind die einfachsten Formen der Verwendung.
Das Fruchtfleisch mit seinem nussigen Geschmack eignet sich aber auch für Zubereitungen wie Dips und Soßen, es gibt Salaten und Wraps eine besondere Note und lässt sich gut mit Fisch, Fleisch und auch anderem Obst kombinieren. In Südamerika und Asien ist das butterzarte Obst auch eine beliebte Zutat für Milchshakes oder Speiseeis. Länger erhitzen sollte man die Frucht nicht, da sich sonst ein bitterer Geschmack entwickeln kann.
Avocado kann auch äußerlich wirken. Durch ihren hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin A und E hält sie trockene, rissige Haut geschmeidig und fördert die Zellregeneration.
