Die einfachste und umweltfreundlichste Methode gegen die Schneckenplage im Garten ist das Absammeln der Tiere vom Beet. Das gelinge gut in der Dämmerung, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Die Alternative ist, die Schnecken schon bei der Gartenplanung zu bedenken. Denn die richtige Bepflanzung verhindert deren Zug ins Beet.
Blätter und Ziegel auslegen Es lohnt sich, den Tieren vor dem Absammeln Blätter von Salat, Kohl und Rhabarber auszulegen. Auch auf Tagetes stehen die Tiere. Oder man gibt ihnen vermeintliche Versteckmöglichkeiten wie Dachziegel oder Bretter ins Beet. Hier sammeln sich viele Schädlinge sehr gerne an, so dass der Hobbygärtner schnell eine Vielzahl aus dem Garten entfernen kann . Der Tipp der Gartenakademie: Die Tiere ziehen algenbewachsene Ziegel und morsches Holz vor.
Die richtigen Kräuter pflanzen Intensiv riechende Kräuter am Beetrand können Schnecken ebenfalls abschrecken. Dazu gehören zum Beispiel Rosmarin und Thymian, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Auch Blüten wie Bart-Nelken und Fingerhut, oder Gemüse wie Tomaten und Kartoffeln haben laut Bundeszentrum für Ernährung Inhaltsstoffe oder harte und behaarte Blätter und Triebe, die die Schnecken verschmähen.
Trockene Grenzstreifen bauen Eine Umrandung mit Kies, Sand oder Sägespänen um das Beet schützt die Pflanzen vor den Tieren. Diese können auf dem rauen und trockenen Material nicht kriechen. Allerdings müssen bei Regen die Tiere doch abgesammelt und gegebenenfalls sogar die Barrieren erneuert werden. (dpa)
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