Köln – Der Feldhamster wurde zum Tier des Jahres 2016 gewählt. Laut Tierschützer ist der kleine, dicke und freundliche Genosse extrem gefährdet. Aus diesem Grund muss man auf sein Aussterben aufmerksam machen.
Ein Fachmann sagt: Dass es nur noch so wenige Feldhamster gebe, habe vor allem mit der Landwirtschaft zu tun. Auf den Feldern wird heutzutage ganz anders gearbeitet als früher. Landwirte benutzen zum Beispiel Maschinen, etwa für die Ernte. Immer wieder werden Feldhamster dadurch getötet.
Außerdem pflügen viele Landwirte ihre Felder oft direkt nach der Ernte. Der Feldhamster hat dann keine Verstecke mehr vor Greifvögeln, Füchsen und anderen Feinden. Und er findet keine Getreidekörner mehr auf dem Boden. Immerhin können Landwirte etwas zun, um die Tiere zu schützen. Manche lassen zum Beispiel einen kleinen Getreidestreifen stehen. Dorthin können sich die Feldhamster zurückziehen. (dpa)
