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WintersportHier lohnt sich das Skifahren besonders

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Guter Schwung: Die Skisaison hat begonnen.

Köln – Wenn man optimistischen Wetterprognosen glauben darf, folgt auf den heißen Sommer auch ein Jahrtausendwinter. Das ist die gute Nachricht. Die schlechtere: Skifahren wird wieder einmal teurer. Das steht schon zum Auftakt der neuen Skisaison fest. Demnach müssen Urlauber für Skipässe durchschnittlich vier Prozent mehr als im Vorjahr bezahlen. Das ist ein Preisanstieg von 7,50 Euro für einen Sechs-Tages-Skipass in der Hauptsaison - zum ersten Mal ist er damit in allen Skigebieten mit mehr als 100 Pistenkilometern teurer als 200 Euro.

60 neue Lifte und Seilbahnen

Dafür haben die Liftbetreiber in den Alpen aber auch Millionenbeträge investiert und Skifahrer können sich auf viele Neuheiten freuen. Rund 60 neue Lifte und Seilbahnen gehen zur kommenden Saison in Betrieb. Highlight ist die Verbindung von Saalbach-Hinterglemm und Fieberbrunn. Eine Seilbahn verbindet die beiden Regionen zum nunmehr größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs. Auch eine neue Abfahrt wurde angelegt, so dass 270 Pistenkilometer zum Skifahren zwischen Tirol und Salzburg zur Verfügung stehen. In Mayrhofen geht die nach eigenen Angaben modernste Seilbahn der Welt in Betrieb: Die neue Penkenbahn mit W-Lan-ausgestatteten Gondeln transportiert bis zu 3000 Personen pro Stunde in die Berge und ist mit knapp 50 Millionen Euro das teuerste Seilbahnprojekt in diesem Winter in Österreich.

Trip-Advisor hat verglichen

Wo Wintersportfreunde zu guten Preisen den Schnee genießen können, haben Marktforscher für die Reise-Webseite Trip-Advisor recherchiert. Sie haben die typischen Kosten eines Ski-Urlaubs für vier Personen an 42 ausgewählten Wintersportorten in Europa verglichen. Insgesamt schaffen es vier bayerische Skiorte unter die Top 15. Im Mittelfeld liegen die meisten österreichischen Destinationen, und, wenig überraschend: Liebhaber der Schweizer Alpen sollten genauer nach günstigen Reiseoptionen suchen und Hotelpreise vergleichen. Aufgrund des Umrechnungskurses zum Euro wird der Skipass dort aus deutscher Sicht um rund zwölf Prozent teurer. Die Analyse ergibt: Berchtesgaden ist auf dem dritten Platz die preiswerteste Skiregion in Deutschland. Eine Woche Urlaub für eine vierköpfige Familie - inklusive Hotel, Skiverleih, Skikurs, Skipass, Speisen und Getränke - kostet in der Saison (15. Dezember bis 15. April 2016) durchschnittlich 2571,06 Euro. Günstiger ist nur noch das bulgarische Bansko oder das russische Sotschi, wo das gleiche Paket rund 2000 Euro kostet. Wen es zu den Austragungsorten des Ski-Alpin-Weltcup 2016 und der FIS Tour de Ski zieht, findet in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf Kosten von 3208,72 bis 3366,09 Euro für eine Woche Ski zu viert.

Skiurlaub bleibt ein teures Vergnügen

Fazit: Pistenspaß ist auch im Alpenraum zu erschwinglichen Konditionen möglich. In Österreich und der Schweiz sollte man aber unbedingt Preise vergleichen, bevor es an die Buchung geht. Wer zudem eigene Skier mitbringt und Selbstverpflegung einplant, der kann sparen. Skiurlaub ist und bleibt aber ein teures Vergnügen, wenn erst der Skipass bezahlt werden muss. Urlauber können aber Ausschau halten nach einer Wintersportregion, in der man für den Skipass nicht bezahlen muss. Immer mehr deutsche Skigebiete verschenken Skipässe. Voraussetzung: Man bucht eine entsprechende Unterkunft vor Ort, deren Betreiber bei dem neuen Gästekarten-Programm der Region mitmacht.