Ein 38-Jähriger wollte mit einem gefälschten Forschungsvisum einreisen, doch die Bundespolizei wurde stutzig.
Flughafen Köln/BonnBundespolizei stoppt Mann mit gefälschtem Visum

Bundespolizei stoppt Mann mit gefälschtem Visum am Flughafen.
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Am Flughafen Köln/Bonn haben Beamte und Beamtinnen der Bundespolizei am Dienstag (15. September) einen 38-jährigen Mann gestoppt. Er versuchte, mit einem gefälschten Visum einzureisen. Aufgeflogen ist der Schwindel wegen mehrerer Rechtschreib- und Grammatikfehler in einem Dokument.
Der türkische Staatsangehörige war mit einem Flug aus Ankara gelandet. Bei der Kontrolle legte er neben seinem Reisepass ein deutsches Visum und ein Einladungsschreiben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) vor. Das Visum war angeblich zu Forschungszwecken ausgestellt worden.
Die Fehler im Schreiben machten die Einsatzkräfte misstrauisch. Eine Nachfrage beim KIT bestätigte den Verdacht: Das Institut hatte das Schreiben nicht ausgestellt und kannte den 38-Jährigen nicht.
In seiner Vernehmung gab der Mann an, für das Visum 3.000 Euro an einen Mittelsmann gezahlt zu haben. Dieser habe ihm eine Stelle als Lkw-Fahrer mit einem Monatsgehalt von 4.700 Euro versprochen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, Visumserschleichung und des Versuchs der unerlaubten Einreise ein. Dem Mann wurde die Einreise verweigert und er wurde in die Türkei zurückgewiesen. (red)