Für Dienstag (3. November) sind die Belegschaften von rund 240 Betrieben zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.
Tarifstreit in der BrancheIG Metall verschärft Warnstreiks in NRW

Hoch die Fahnen: Die IG Metall hofft auf eine hohe Beteiligung an Warnstreiks in NRW.
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Die IG Metall verschärft ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalens. Für Dienstag (3. November) hat sie die Belegschaften von rund 240 Betrieben zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Auch das Mercedes-Werk in Düsseldorf, wo Transporter des Modells Sprinter gebaut werden, und der Ford-Standort in Köln sind betroffen. An mehreren Standorten sind Kundgebungen geplant.
Am Montag hatten sich laut Gewerkschaft rund 4000 Beschäftigte aus 33 Betrieben während der Frühschicht an den Arbeitsniederlegungen beteiligt.
IG Metall intensiviert Metaller-Warnstreiks in NRW
Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Entgelt bei einem Tarifvertrag mit zwölf Monaten Laufzeit. Die Arbeitgeber bezeichnen diese Forderung als deutlich überzogen. Zunächst stellen sie eine Einmalzahlung in Aussicht, danach eine Anhebung der Entgelte um 1,3 Prozent bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Zur Begründung verweisen sie auf die angespannte wirtschaftliche Lage und die hohen Kostenbelastungen der Industrie.
In Nordrhein-Westfalen arbeiten rund 640.000 Menschen in der Metall- und Elektro-Branche. Die dritte Verhandlungsrunde ist nach Angaben der IG Metall für den 9. November angesetzt. (dpa/red)
