Auf einem Feld in Erkelenz ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Feuerwehr und Polizei sind mit zahlreichen Kräften im Einsatz.
Besatzung totCessna im Rheinland abgestürzt – Rettungskräfte finden dritte Leiche

Die Feuerwehr war am Vormittag rund um das Wrack eines abgestürzten Kleinflugzeugs im Einsatz.
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Auf einem Feld bei Erkelenz im Kreis Heinsberg im Rheinland ist am Montagvormittag (14. September) ein Kleinflugzeug abgestürzt. Die Ursache für den Absturz nahe der Ortschaft Erkelenz-Gerderath gegen 11.20 Uhr war zunächst unklar. Die drei Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unglück ums Leben.
Dritte Leiche in Flugzeugwrack in Erkelenz gefunden
Nachdem zunächst angenommen wurde, es hätten sich zwei Personen an Bord der Maschine befunden, bestand die Besatzung des Kleinflugzeugs aus drei Personen, so die Polizei im Kreis Heinsberg am Mittag. Jede Hilfe sei bereits zu spät gekommen.
Nachdem bereits zwei Insassen tot aufgefunden wurden, konnten die Rettungskräfte wenig später eine dritte Person im Inneren des Flugzeugwracks entdecken, die den Absturz ebenfalls nicht überlebt hat. Die „Aachener Zeitung“ berichtete zuerst über das Unglück.
Cessna in den Niederlanden gestartet
Bei dem Kleinflugzeug handelt es sich demnach um eine in den Niederlanden registrierte Cessna, die gegen 10.25 Uhr vom Flugplatz in Hilversum gestartet war. Gegen 11.18 Uhr war die Maschine dann vom Radar verschwunden. Auf Flightaware ist die Route des Fliegers zu sehen, die mehrmals den Kurs änderte und dann immer wieder fiel und erneut in die Höhe stieg, bis sie endgültig abstürzte.
Wie sich herausstellte, war das Flugzeug auf einer Ackerfläche auf einem Feld nahe der Ortschaft Erkelenz-Gerderath, südlich von Mönchengladbach, auf die Erde gekracht. Fotos zeigen das völlig zerstörte Wrack der Cessna am Rande eines Feldes nahe mehrerer Bäume.
Feuerwehr und Polizei waren am Mittag am Absturzort noch im Großeinsatz. Das Bundesamt für Flugsicherung übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang. Ob die Identitäten der getöteten Besatzungsmitglieder inzwischen bekannt sind, war zunächst noch unklar. (jv/dpa)
