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32-Jähriger in Köln vor Gericht„Ich werde euch alle drei köpfen“

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Landgericht Amtsgericht

Das Land- und Amtsgericht in Köln an der Luxemburger Straße.

Köln – Ein Iraner (32) steht seit Mittwoch wegen räuberischer Erpressung, Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und Beleidigung vor dem Landgericht. Der Mann soll die Trennung von seiner Ex-Partnerin (42) nicht verwunden und sie im Zeitraum zwischen dem 26. Dezember 2016 und 23. Februar 2017 bei verschiedensten Gelegenheiten geschlagen, bedroht und beleidigt haben. Über seine Verteidigerin Monika Troll ließ der 32-Jährige zum Prozessauftakt die Vorwürfe zurückweisen.

Laut Anklage soll der 32-Jährige am 26. Dezember 2016 in der Wohnung des Opfers in Chorweiler Geld von seiner ehemaligen Lebensgefährtin gefordert haben. Dabei soll er ihr gedroht haben, ihren heute 20 Jahre alten Sohn „vor den Augen der Mutter zu vergewaltigen und beide töten“ zu wollen. Unter anderem soll er gesagt haben: „Ich werde dein schiitisches Schwein köpfen“, womit er den Sohn gemeint haben soll. Der Angeklagte selbst soll Sunnit sein. Die islamischen Glaubensrichtungen Sunna und Schia gelten als verfeindet. Mit 300 Euro soll der Angeklagte dann die Wohnung verlassen haben.

Ex-Partnerin beinahe auf S-Bahn-Gleise geschubst

Anfang Januar 2017 soll der 32-Jähige die Geschädigte zu ihrer Arbeitsstelle verfolgt und ihr gesagt haben, er wolle wieder mit ihr zusammen sein, was die Frau aber ausschloss. Daraufhin habe der Angeklagte gedroht, sie zu töten. Am 22. Februar drohte er am Telefon: „Ich schwöre bei Gott, ich werde Dich, Deinen Sohn und den Mann, den Du heiraten willst, euch alle drei köpfen.“ Zur Untermauerung seiner Drohung soll er ihr ein Foto von sich mit Machete und Pistole geschickt haben.

Einen Tag später soll der Angeklagte die Frau an der S-Bahn-Station in Chorweiler geschubst und ihr Handy entwendet haben. Eine Passantin habe gerade noch verhindern können, dass die Frau auf die Gleise stürzte.

Für den Prozess sind vier Verhandlungstage vorgesehen.