Das Center for Innovation and Nature (CEIN) in Erftstadt-Liblar soll sich mit nachhaltigen Infrastrukturen, klimaresilienten Räumen und dem Umgang mit Ressourcen befassen.
Prestige-Projekt im Rheinischen RevierTH Köln erhält 133 Millionen Euro Förderung

133 Millionen Euro für Leuchtturm-Projekt im Rheinischen Revier: NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes (3.v.l.) übergab den Förderbescheid in Höhe von rund 133 Millionen Euro an TH Köln Präsidentin, Sylvia Heuchemer (2.v.l.) im Beisein von Carolin Weitzel, Bürgermeisterin von Erftstadt, und Frank Rock, Landrat im Rhein-Erft-Kreis.
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NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes hat der TH Köln am Montag am Campus Südstadt den Förderbescheid über rund 133 Millionen Euro für das geplante „Center for Innovation with Nature“ (CEIN) in Erftstadt-Liblar überreicht. Das Projekt gilt als Leuchtturm im Rheinischen Revier.
Das Forschungszentrum CEIN soll sich mit nachhaltigen Infrastrukturen, klimaresilienten Räumen, dem Umgang mit Ressourcen und neuen Formen der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft befassen. Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Bürger sollen hier über Projekte in Forschungsprozesse eingebunden werden, etwa zu Klimaphänomenen, Wasserkreislauf und Landwirtschaft.
Gefördert wird das Zentrum zu 90 Prozent aus sogenannten Strukturstärkungsmitteln, Bundesgeldern, mit denen die Regionen unterstützt werden, die aus der Braunkohle aussteigen. Zehn Prozent der Mittel steuert das Land NRW bei.

So wird das CEIN in Erftstadt aussehen.
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Neben Brandes waren zur Übergabe TH-Präsidentin Sylvia Heuchemer, Erftstadts Bürgermeisterin Carolin Weitzel, Landrat Frank Rock und Gerd Sadowski gekommen, der für das Präsidium der TH Köln für das CEIN zuständig ist.
Region profitiert von CEIN in Erftstadt
Das CEIN entsteht in der Nähe des Liblarer Bahnhofs auf einer Fläche von rund 27.700 Quadratmetern, auf bisherigem Ackerland. Bis Ende 2029 soll das Zentrum stehen und aus Materialien wie Holz, Naturstein und Ziegeln errichtet werden.
Wissenschaftsministerin Brandes sagte am Montag: „Wo einst die Kohle den Wohlstand der Menschen sicherte, entsteht jetzt mit dem neuen Rohstoff Wissen eine europäische Modellregion für Energieversorgung und Klimaschutz.“ Dass von dem Projekt auch insbesondere die Menschen der Region profitieren werden, betonte die Erftstädter Bürgermeisterin Carolin Weitzel: „Mit dem Forschungszentrum entstehen Perspektiven für den angrenzenden Innovationspark, neue Wohnangebote, eine verbesserte Anbindung an den Bahnhof und die Weiterentwicklung der umliegenden Freiräume.“ Landrat Frank Rock ergänzte: „Unser Ziel ist, dass aus der Forschung in Erftstadt neue Geschäftsideen und qualifizierte Arbeitsplätze für die gesamte Region entstehen.“
