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Sportliches JubiläumVerein lädt zum 10. Nachtlauf am Fühlinger See ein

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Ein Mann und eine Frau stehen nebeneinander in einem Garten. Sie halten Flyer zum Nachtlauf in der Hand.

Vorfreude auf die Veranstaltung: Heijo Fetten und Andrea Barth von der LLG 80 Nordpark Köln organisieren den Nachtlauf federführend.

Auf 7,5 Kilometern einmal um den Fühlinger See – und das Ganze im Fackelschein und ohne Leistungsdruck: Der Nachtlauf feiert am 20. März seine Jubiläums-Auflage. 

Läufer mit Fackeln stehen hinter einer Ziellinie.

Vorfreude auf den Start, hier im Jahr 2023: Das Team der LLG 80 steht mit Fackeln an der Startlinie, das Läuferfeld versammelt sich dahinter.

Eines hat sich seit der allerersten Auflage des Nachtlaufs am Fühlinger See im Jahr 2015 nicht geändert: der relaxte Grundgedanke der Sportveranstaltung. „Es ist ein Event zum Genießen, dafür ohne Zeitmessung“, erläutert Heijo Fetten von der Langlaufgemeinschaft (LLG) 80 Nordpark Köln, der den Lauf gemeinsam mit Vereinskollegin Andrea Barth federführend organisiert. „Es geht darum, die abendliche Natur im Fackelschein zu erleben und sich mit anderen Sportbegeisterten eine schöne Zeit zu machen.“ Am Freitag, 20. März, findet die bereits zehnte Auflage statt. 

Seit der Premiere konnte der Lauf nur in zwei Jahren nicht starten: 2020 und 2021, beide Male bedingt durch Corona. Zum Zeitpunkt der ersten Absage hatte der allererste Lockdown gerade begonnen. „Ganz viele hatten uns damals geschrieben, dass wir die Anmeldegebühren behalten können“, erinnert er sich zurück. 2021 wurde der Lauf angesichts des Pandemie-Geschehens gar nicht erst organisiert. Über die Jahre seien die Teilnehmerzahlen sehr konstant geblieben: Rund 400 waren bei der Erstauflage dabei, im vergangenen Jahr gab es 440 Zieleinläufe am Bootshaus, wo der Lauf startet und endet.

Großes Rahmenprogramm

Rund 160 Fackeln erhellen den Kurs, der zunächst um die Buchten des westlichen Seeufers führt, dann auf der Geraden entlang der Regattastrecke wieder zurück. Für den Lauf sind rund 45 Personen aus dem Umfeld des Vereins ehrenamtlich im Einsatz – von Streckenposten und Fackelleuten, dem Büfett-Team, der Startnummern-Ausgabe und Registrierung bis zu Sanitätern und Notarzt, sowie zwei Vereinsläufern als Abschlussbegleitern am Ende des Feldes. Inzwischen habe sich die Zusammenarbeit hervorragend eingespielt; auch Feuerwehr und Polizei wüssten natürlich Bescheid. „Etwa für den Fall, dass jemand meldet, dass am Fühlinger See etwas brennt“, so Fetten schmunzelnd. Noch nie in den Jahren habe es einen nennenswerten Zwischenfall gegeben. Außerdem blieben alle bisherigen Läufe trocken; vor zwei Jahren war die Strecke zwar nass, aber während des Laufs selbst regnete es nicht. 

Derzeit lägen bereits rund 180 Anmeldungen vor; erfahrungsgemäß trudelt ein Großteil in den letzten zwei Wochen vor der Veranstaltung ein. Auch ein reines Walking ist möglich. Neben einer Feuerjonglage-Show, der Zielmoderation, einer Tombola und einer After-Run-Party gibt es wieder Jux-Preise zu vergeben, etwa für die größte Gruppe, die schönsten Kostüme oder den originellsten Team-Namen. „Für die ersten 500 Anmeldungen haben wir außerdem eine kleine Überraschung“, kündigt Fetten an. Nach dem Lauf geht der Blick des Vereins zu seinem kommenden Rennen „Rund um den Fühlinger See“, das genau sechs Monate später am 20. September stattfindet.


Der Lauf startet am Freitag, 20. März, um 20 Uhr an Parkplatz 1 am Bootshaus des Fühlinger Sees, wo Pkw-Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Startgebühr beträgt 9 Euro; für Teams gibt es kleine Rabatte. Die Nachmeldung ist bis 45 Minuten vor dem Start möglich, Aufpreis 3 Euro bzw. 5 Euro für Teams. Weitere Infos auf der Vereins-Website.www.llg80.de