Abo

SicherheitsrisikoStraßenschäden auf Abschnitt der Cohnenhofstraße in Merkenich werden saniert

2 min
Der Fahrbahnabschnitt am nördlichen Ende der Cohnenhofstraße soll ausgebessert werden.

Der Fahrbahnabschnitt am nördlichen Ende der Cohnenhofstraße soll ausgebessert werden.

Die BV beantragte die Sanierung im Juni, doch in diesem Fall war ihr das Amt für Straßen und Radwegebau bereits zuvorgekommen: Die Maßnahme ist bereits in Vorbereitung.

Die Cohnenhofstraße ist so etwas wie das Rückgrat von Langel: Der Länge nach zieht sie sich durch den Ort, verbindet diesen über die Verlängerung des Kuhlenwegs mit dem benachbarten Rheinkassel und endet am Kreisverkehr des Hitdorfer Fährwegs, der zur Anlegestelle des Fährbetriebs zwischen Langel und Leverkusen-Hitdorf führt. Gerade in dem Abschnitt zwischen Kreisverkehr und der Gaststätte Op dr Eck aber hat die Fahrbahn in den vergangenen Jahren sichtbar gelitten: Schlaglöcher, Risse und weitere Schäden sind deutlich zu sehen.

„Man erkennt dort ganz klar ein Risiko für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer“, findet Julian Meyer, Mitglied der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler. Der Abschnitt zeige damit auch den Nachteil von Flüsterasphalt, der dort offenbar verbaut wurde: Durch seine Zusammensetzung und Beschaffenheit hat dieser geräuschmindernde Straßenbelag eine deutlich kürzere Lebensdauer, als herkömmlicher Asphalt. „Das ist gut für die Anwohnerinnen und Anwohner, aber schlecht für den Erhalt der Straße“, so Meyer, darum müsse dessen Verwendung künftig gut überlegt sein.

CDU und Grüne fordern Sanierung weiterer Straßen

Meyers Fraktion hatte daher in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung den Antrag gestellt, kurzfristig eine Sanierung des Abschnitts von „Op dr Eck“ bis zur Hausnummer 120 zu veranlassen. Neben dem Sicherheitsrisiko für Radfahrer bestehe sonst die Gefahr, dass sich die Schäden ausweiteten und mittelfristig höhere Sanierungskosten entstünden.

Die Fraktionen von CDU und Grünen signalisierten unumwunden ihre Zustimmung zu dem Antrag, kritisierten jedoch dessen eng begrenzten Fokus. „Es ist ein recht kurzer Abschnitt und es gibt Straßen im Bezirk, die in noch weitaus schlechterem Zustand sind“, sagte etwa Rainer Stuhlweißenburg (CDU). Besser sei es, mehrere betroffene Straßen zu identifizieren und in einem gemeinsamen Antrag zusammenzufassen.

Eike Danke (Grüne) stimmte ihm prinzipiell zu, konnte sich allerdings einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen: Auch die CDU-Fraktion habe ihrerseits bereits die Aufstellung einzelner Mülleimer oder Parkbänke beantragt.

Im Fall der Cohnenhofstraße jedenfalls zeichnet sich eine schnelle Lösung ab: Wie Bezirksbürgermeister Daniel Kastenholz auf Nachfrage beim Bauhof erfahren hatte, hatte das Amt für Straßen und Radwegebau die Fahrbahnschäden Ende Mai festgestellt und bereits eine Instandsetzung vorbereitet, die noch im dritten Quartal erfolgen soll. Der nächste Sachstandsbericht soll im Oktober erfolgen.