Die Straße zwischen den Orten Merkenich und Rheinkassel ist eine wichtige und stark genutzte Verbindung. Sie wird 2027 nun umfassend saniert.
Vorbereitungen laufenAlte Römerstraße zwischen Merkenich und Rheinkassel soll saniert werden

Die Alte Römerstraße hat schon bessere Zeiten gesehen. Für 2027 ist eine Erneuerung angepeilt.
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Die Alte Römerstraße, die die Verbindungsader zwischen Merkenich und Rheinkassel darstellt, wirkt wie eine Landstraße tief in der Provinz – die Fahrbahn wird von einer Reihe eindrucksvoller Bäume gesäumt, der Blick geht über weite Felder. Dennoch wird die Straße intensiv genutzt und stellt nicht nur sowohl für den ÖPNV als auch für Kraft- und Radverkehr eine wichtige Verbindungsroute dar, sondern auch für den Baustellenverkehr der Arbeiten an der neuen Leverkusener Brücke. Die Spuren sind an der Fahrbahn durchaus abzulesen: Risse im Asphalt, Schlaglöcher und notdürftig ausgebesserte Stellen finden sich alle paar Meter.
Tatsächlich hat die Stadtverwaltung das Thema bereits im Blick und plant umfassende Instandsetzungsmaßnahmen, wie aus der Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler hervorgeht. So soll die Fahrbahndeckschicht zwischen der Hausnummer 81 am Ortsrand von Rheinkassel bis zur Einmündung des Hagenauer Wegs komplett instandgesetzt, der anschließende Abschnitt bis zur Kreuzung mit der Schlettstadter Straße im Vollausbau von Grund auf saniert werden.
Erst Kanal- und Wasserleitungen, dann Straßenausbau ab 2027
Vor der Straßensanierung jedoch stehen Be- und Entwässerung in diesem Bereich im Fokus: Noch in diesem Jahr planen die Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) eine Kanalsanierung anzugehen, im kommenden Jahr dann will die Rhein-Energie die Wasserleitungen auf der ganzen Länge der Straße erneuern. Im Anschluss daran können die Straßenbaumaßnahmen umgesetzt werden – die Verwaltung geht daher davon aus, dass der Bau 2027 beginnen kann. Während bei der Instandsetzung des Abschnitts von Rheinkassel bis zum Hagenauer Weg keine Rücksicht auf die Brückenarbeiten genommen werden muss, ist die zweite Teilmaßnahme zwischen Hagenauer Weg und Brücke allerdings nur dann möglich, wenn die Bauarbeiten an der Leverkusener Brücke abgeschlossen sind.
Ein Planfeststellungs- oder anderes Genehmigungsverfahren würde die Sanierung nicht erfordern – die Verwaltung sicherte der BV dennoch zu, dass sie in beide Maßnahmen eingebunden werde, und kündigte eine Beschlussfassung für eine der Sitzungen des Gremiums nach der Sommerpause an. Cäcillia Nesseler (CDU) zeigte sich denn auch erfreut über die geplanten Maßnahmen. „Wir sind froh, dass endlich Planungen aufgenommen wurden, und hoffen, dass die Maßnahmen auch tatsächlich zügig umgesetzt werden können. Nun haben die Anwohner zumindest schon einmal eine grobe Orientierung.“
