Gut zwei Jahre lang war der verfallene Bolzplatz am Mönchsfeld komplett gesperrt gewesen. Nach einer grundlegenden Sanierung konnte das Viertel nun die Wiedereröffnung feiern.
Fußball für alleVonovia saniert Bolzplatz im Kölner Norden für 45.000 Euro

Landtagsabgeordnete Lena Teschlade (l.), Vertreter vom SKM und SkF Köln, Kinder und Jugendliche sowie Vonovia-Regionalleiter Matthias Hoppe und Graffiti-Künstler Özgür Güzel (r.) bei der Einweihung des sanierten Bolzplatzes Im Mönchsfeld.
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In diesen Sommerferien steht den Kindern und Jugendlichen aus Roggendorf/Thenhoven wieder ein Treffpunkt zur Verfügung, an dem schon mehrere Generationen vor ihnen aufgewachsen sind: der Bolzplatz der Siedlung Im Mönchsfeld. Seit dem Frühjahr 2024 war der Platz komplett gesperrt gewesen, weil sich im Tennenbelag der Spielfläche so viele Löcher und Unebenheiten gebildet hatten, dass er nicht mehr gefahrlos bespielt werden konnte.
Nach einer grundlegenden Sanierung durch die Wohnungsbaugesellschaft Vonovia, der das Grundstück des Bolzplatzes gehört, stand einer Wiedereröffnung jetzt nichts mehr im Wege: Bei der offiziellen Einweihung feierten Kinder und Jugendliche aus dem Ort gemeinsam mit Mietern aus der Nachbarschaft sowie mit Mitarbeitenden der Sozialdienste katholischer Frauen (SkF) und katholischer Männer (SKM), die gemeinsam das nah gelegene Begegnungshaus Roggendorf-Thenhoven betreiben. Auch die Landtagsabgeordnete Lena Teschlade (SPD) feierte mit – sie hatte sich maßgeblich für die Sanierung eingesetzt.
Vonovia saniert Bolzplatz im Kölner Norden
Etwa 45.000 Euro hatte die Sanierung des in den 1980er Jahren erbauten Bolzplatzes gekostet – auch weil sie sich als schwieriger erwies, als ursprünglich vermutet, wie Vonovia-Pressesprecher Olaf Frei berichtet. „Im Sommer 2025 hatten wir mit der Sanierung begonnen. Dabei zeigte sich recht schnell, dass die wasserdurchlässige Oberfläche auf einer Asphaltdecke ohne Drainage lag. Regenwasser konnte so über Jahre nicht abfließen, das führte schließlich zu den zahlreichen Unebenheiten und dazu, dass der Platz unbespielbar wurde.“ Der Rückbau der Asphaltdecke erwies sich als sehr aufwendig, weshalb die Arbeiten erst im vergangenen Frühjahr abgeschlossen werden konnten. Dieses Mal wurde beim Neuaufbau auch die Drainageschicht nicht vergessen – „das sollte die Entwässerung des Platzes dauerhaft sichern“, so Frei.
Nele Merz, die Leiterin der erst im Frühjahr gegründeten OT Roggendorf im Begegnungshaus, weiß, dass der Bolzplatz bei den Jugendlichen der Umgebung eine zentrale Rolle spielt. „Nach der OT ist er ihre erste Anlaufstelle“, so Merz. In den Planungsprozess der Sanierung waren die Jugendlichen auch direkt involviert – ihre Vorstellungen hatten sie mit einem selbst gebauten Modell visualisiert. Zukünftig bietet der Bolzplatz auch der OT neue Möglichkeiten. „Wir denken gerade darüber nach, eine eigene Fußballmannschaft zu gründen und regelmäßig ein Training anzubieten“, sagt Merz.