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Corona-Demos in Köln „Omas gegen rechts“ zünden Lichter und Kerzen für Verstorbene an

Die „Omas gegen rechts“ erinnerten an die Verstorbenen.

Die „Omas gegen rechts“ erinnerten an die Verstorbenen.

Köln – Es war diesmal etwas mehr als der „übliche Montagsstress“ für die Polizei: Neben den angemeldeten „Montagsspaziergängen“ gegen die Impfpflicht und gegen die geltenden Corona-Maßnahmen sowie den ebenfalls angemeldeten Gegendemonstranten versammelten sich diesmal am Roncalliplatz auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer weltweiten Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen. Allerdings überschnitten sich beide behördlich genehmigten Veranstaltungen, so dass die „Spaziergänge“ erst eine Stunde später loszogen – begleitet von Teilnehmern der Kundgebung „Köln ist solidarisch“.

Der angemeldete „Montagsspaziergang“ verschob sich in die Abendstunden.

Der angemeldete „Montagsspaziergang“ verschob sich in die Abendstunden. 

Die fand dann zum Abschluss auch am Neumarkt wieder statt, allerdings in deutlich geringerer Anzahl als die „Spaziergänger“. 1500 Teilnehmer – alles andere als eine homogene Gruppe – waren wie jeden Montag zum Zug durch die Innenstadt angemeldet, es hatte den Anschein, als seien es deutlich mehr. Die „Spaziergänge“ sollen bis Ende März weitergeführt werden.

Am Bahnhofsvorplatz wurden von den „Omas gegen rechts“ Lichter und Kerzen zum Gedenken an die im letzten Jahr Verstorbenen entzündet – „als etwas besinnlicheres Zeichen“, wie es eine Teilnehmerin ausdrückte. (two)