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Drei-Millionen-GemäldeGeschenk eines Mäzens

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Drei Millionen kostet sie, die „Sympathische Kommunistin“ von Martin Kippenberger. Für die Stadt ist sie ein „Schnäppchen“.

Köln – Die schwierige finanzielle Lage führte zu langen Diskussionen, andererseits bot sich dem Rat gestern die wohl einmalige Gelegenheit, ein Gemälde, dessen Wert mit drei Millionen Euro beziffert wird, für 333 333 Euro zu erwerben. Der Eigentümer des Schlüsselwerks von Martin Kippenberger, der die „Sympathische Kommunistin“ 1980 vom Künstler selbst erwarb, verzichtete auf zwei Drittel des Kaufpreises, die restliche Million teilen sich die Stadt, die Kulturstiftung der Länder und die Peter und Irene Ludwig Stiftung. Das Gemälde hat Kippenberger in seinem Atelier am Friesenplatz gemalt.

Die „Sympathische Kommunistin“ gehört nun bald der Stadt: CDU, SPD und Grüne stimmten für den Ankauf des Gemäldes. Die CDU meinte, man könne einen so großzügigen Mäzen nicht vor den Kopf stoßen. Die FDP stimmte gegen den Kauf, er passe nicht in diese Zeit, in der Geld im Kinder- und Jugendbereich gekürzt werden müsse. (hap)