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DünnwaldWohnhaus brannte völlig aus

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In der Nacht von Freitag auf Samstag verständigte ein Passant um 03:27 Uhr die Feuerwehr Köln. Er meldete einen Feuerschein in einem Waldstück an der Berliner Straße in Dünnwald. Die Leitstelle entsandte zwei Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle in der Annahme, dass es sich um ein Bodenfeuer handelte.

Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass ein leerstehendes Wohnhaus mit direkt angrenzenden Anbauten in Brand geraten war, forderten unverzüglich weitere Einsatzkräfte nach und erhöhten die Alarmstufe aufgrund der raschen Brandausbreitung auf Alarmstufe 2. Das in Brand geratene Anwesen, in dem überwiegend Unrat und gewerblich genutzte Einrichtungsgegenstände abgestellt worden waren, liegt rund 50 m von der Berliner Straße entfernt. Gebäude und Anbauten waren durch Zäune und dicht gewucherte Sträucher umgeben und nur einseitig durch eine enge Zufahrt erreichbar. Zur Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser mussten zwei Schlauchleitungen von der Berliner Straße bzw. der Schweidtnitzer Straße über mehrere hundert Meter verlegt werden. Erst nachdem eine Drehleiter durch die enge Zufahrt eine Wasserversorgung möglich machte, gelang es den Einsatzkräften den intensiven Brand zu begrenzen.

Durch die große Hitze und die Zerstörung der hölzernen Dachkonstruktion drohten die Giebelwände einzustürzen. Da unmittelbar vor einer Giebelwand ein ca. 5m³ großer Flüssiggasstank stand, mussten parallel vorsorglich Maßnahmen getroffen werden, den Tank vor herabstürzenden Trümmern zu schützen und einer denkbaren Beschädigung und Leckage des Tanks vorzubeugen. Hierzu wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert und die Alarmstufe 3 ausgelöst.

Um den Brand endgültig zu löschen mussten verbliebene Dachkonstruktionen und die Außenwände eingerissen werden. Erst durch die Entfernung der Giebelwände, konnte die Gefährdung des Gastanks beseitigt werden. Der Gastank wurde abschließend mittels Gasmessgeräten kontrolliert. Leckagen wurden hierbei glücklicher Weise nicht festgestellt.

Die Berliner Straße und die Schweidnitzer Straße waren für die gesamte Dauer der Einsatzmaßnahmen gesperrt. Erst um 07:40 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte wieder ein.

Insgesamt waren 64 Einsatzkräfte vor Ort eingesetzt. (kr)