Im Jahr 2000 wurde Schramma zum Kölner Oberbürgermeister gewählt, bis 2009 stand er an der Stadtspitze.
Ehemaliger Kölner OBFritz Schramma im Alter von 78 Jahren gestorben

Fritz Schramma im Frühjahr 2026
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Der frühere Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma ist tot. Er starb am Montag im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit, wie die Stadt Köln mitteilte. Schramma stand von September 2000 bis Oktober 2009 an der Spitze der Stadt. Zuvor gehörte er seit 1989 dem Kölner Stadtrat an.
Oberbürgermeister Torsten Burmester würdigte Schramma als Politiker, für den das Amt „nie nur ein Beruf, sondern die Erfüllung eines Traums“ gewesen sei. Schramma habe sich der Stadt zu großem Dank verpflichtet gemacht. Burmester ordnete Trauerbeflaggung an. Zudem wird im Rathaus ein Kondolenzbuch ausgelegt.
Fritz Schramma wurde 2000 zum Kölner OB gewählt
Schramma war nach dem plötzlichen Tod des damaligen Oberbürgermeisters Harry Blum im März 2000 zunächst mit den repräsentativen Aufgaben der Stadt betraut worden. Am 17. September 2000 wurde er zum Oberbürgermeister gewählt. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Sanierung und der Ausbau der Kölner Schulen, die Erweiterung der Ganztagsbetreuung und der Ausbau der Betreuung für Kinder unter drei Jahren.

Fritz Schramma im Jahr 2000 als frisch gewählter OB
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Darüber hinaus waren während seiner Amtszeit unter anderem die Neugestaltung des Rheinauhafens und des Bahnhofsvorplatzes, die Entwicklung der Kreativ- und Medienwirtschaft sowie neue Wohngebiete zentrale Themen. Schramma setzte sich außerdem für die Zusammenarbeit in der Region und für die Integration ein. Den Bau der Moschee in Ehrenfeld verstand er nach Angaben der Stadt als Zeichen der Integration.
Für sein Engagement erhielt Schramma 2008 den ersten Genç-Preis der Deutsch-Türkischen Gesundheitsstiftung. 2009 wurde ihm der Muhammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreis verliehen.
Ab Mittwoch, 19. August, liegen im Historischen Rathaus und im Rathaus Spanischer Bau Kondolenzbücher aus. Die Familie bittet nach Angaben der Stadt derzeit darum, von Kontaktaufnahmen abzusehen. Die Beisetzungsfeier soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden; Termin und Ort sollen gesondert bekanntgegeben werden. (ken)