Eingeschränktes BetreuungsangebotKölner Kitas fehlt es während Pandemie an Personal

Kita Symbolbild.
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Köln – Besonders für Familien waren die Belastungen in den vergangenen zwei Pandemiejahren sehr groß, durch eingeschränkte Betreuungsangebote in Kitas etwa. In Kölner Kitas führen Personalmangel und Überstunden dazu, dass Kitas die Betreuungszeiten teilweise kürzen müssen, klagt die FDP und beantragte eine Aktuelle Stunde zu dem Thema am Dienstag im Jugendhilfeausschuss.
Jugendhilfe-Dezernent Robert Voigtsberger sagte, dass es noch einige Jahre brauchen werde, bis alle Auswirkungen der Pandemie besonders auf Kinder und Jugendliche kompensiert seien. Erziehungskräfte würden sich sehr engagieren, die Auswirkungen bestmöglich aufzufangen. Allerdings gebe es seit Jahren Personalmangel.
Angebotsreduzierung
Krankheitsbedingte Personalausfälle hängen gerade auch mit der Corona-Pandemie zusammen. Die Ausfälle seien weiter angestiegen, das könnte kurzfristig dazu führen, dass reguläre Betreuungszeiten nicht immer geleistet werden könnten, so der Beigeordnete. Für mögliche Regelungen gebe es für städtische Kitas einen Leitfaden zur Orientierung.
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Er betonte, dass die Stadtverwaltung keine Schließungen oder einen Überstundenausgleich anordne. Es gebe seit Jahren eine Vereinbarung, dass Mitarbeitende höchstens zwölf Überstunden pro Monat anhäufen und auch ableisten sollten. Es könne in besonderen Situationen allerdings zu Angebotsreduzierungen kommen, etwa wenn die Aufsichtspflicht nicht gewährleistet werden könne.
Hinzu kommt der allgemeine Fachkräftemangel, der zu recht hohen Vakanzquoten in Kitas führt und zunehmend vor Herausforderungen stelle, sagt Voigtsberger im Ausschuss. In städtischen Kitas seien derzeit rund 150 Stellen tangiert. (MW)


