Köln – Das Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt macht den nächsten Schritt bei der Außengastronomie: Nachdem bereits die Verlängerung der bisherigen Regelungen für dieses Jahr bekannt gegeben wurde, setzt die Ratsmehrheit nun auf eine dauerhafte Lösung.
Zur nächsten Sitzung am Donnerstag, 3. Februar, werden die Fraktionen einen gemeinsamen Antrag einbringen, die bisherigen Übergangslösungen zunächst bis Ende 2023 zu verlängern und dann in eine dauerhafte Lösung zu überführen.
Bis zum Ende nächsten Jahres soll von der Verwaltung mit Vertretern der Gastro ein Konzept zur dauerhaften Nutzung der zusätzlichen Außenflächen erarbeitet werden. Darin sollen dann auch zusätzliche Flächen zur Nutzung von Außengastronomie ausgewiesen werden. Die Verwaltung soll noch im ersten Halbjahr 2022 in einem Konsultationskreis zur Außengastronomie die Umsetzung planen.
„Viele Menschen möchten nicht nur während der Pandemie in Kneipen und Restaurants lieber draußen sitzen. Mit einer dauerhaften Nutzung von Außenflächen machen wir den Besuch attraktiver und geben Betreiberinnen und Betreibern Planungssicherheit. Das bietet auch eine Chance, unser Straßenbild aufzulockern,“ erklärte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen, Derya Karadag.
So ganz unerwartet kommt dieser Schritt nicht. Schon die Erhebung der Sondernutzungsgebühren für das laufende Jahr – in den letzten beiden Jahren war diese erlassen worden – wurde von vielen als ein Schritt in Richtung Normalität einer erweiterten Außengastronomie gewertet.
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Die Industrie- und Handelskammer Köln (IHK) sprach sich derweil dafür aus, auch in diesem Jahr auf die „Terrassen-Gebühren“ zu verzichten und die Bescheide zurückzunehmen. Die Gastronominnen und Gastronomen bräuchten jede Form der Unterstützung und keine Gebühren, erklärte IHK-Präsidentin Nicole Grünewald. (two)


