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Gamescom Jugendforum in KölnForum setzt sich für Inklusion in Computerspielen ein

2 min

Menschen mit Handicaps können oft nicht oder nur eingeschränkt mitspielen.

Köln – „Jugendforum Re:connected“, so lautet das Motto des Jugendforum NRW auf der Messe Gamescom. Verbundenheit also, darum dreht sich ohnehin alles im Zeitalter der Online-Spiele. Für Inklusion in Computerspielen und gesunde Mediennutzung setzt sich das Forum dieses Jahr auf der Spielemesse ein. Am Eröffnungstag debattierten Robert Voigtsberger, Beigeordneter der Stadt für Bildung, Jugend und Sport, Josefine Paul, Ministerin des Landes NRW für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration mit Gästen des Verband Lokale Medienarbeit NRW und der Fachstelle Jugendmedienkultur NRW.

Engpässe erwartet

Großen Andrang gibt es bis zum Sonntag auf der Gamescom: Die Stadt warnt vor allem rund um die Messe vor Verkehrsbehinderungen. Das betrifft die Zeiten des An- und Abreiseverkehrs zum und vom Messegelände.

Morgens zwischen 8 und 10 Uhr und abends zwischen 17 und 20 Uhr sind Engpässe zu erwarten. (EB)

„Die Gamescom ist ein wichtiges Forum, um sich zu begegnen und auch abgehängte Themen zur Sprache zu bringen“, meint Dr. Christine Ketzer, Geschäftsführerin des Vereins Lokale Medien NRW. Es ginge bei der Gamescom um viel mehr, als nur um den Spaß am Spiel. Die Messe sei ein guter Ort, sich auch über das Gaming hinaus zu verknüpfen, erklärt Markus Sindermann von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW. „Es ist uns wichtig, hier mit den Kindern und Jugendlichen in den direkten Kontakt zu kommen“, sagt Sindermann.

Beim Gaming geht es laut Ministerin Paul viel um Jugendkultur. Die Computerspiele bieten die Möglichkeit, viel zu transportieren. „Gaming ist ein verbindendes Element, Menschen können dadurch einen Freiraum für sich erschließen“, so Paul. Würde man diesen Raum inklusiv gestalten, dann könnte das ein sehr großer Raum sein, um sich auch international zu vernetzen.

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Im Anschluss an das Gespräch konnten Paul und Robert Voigtsberger ihre Gamingfähigkeiten in einem Wettkampf gegen zwei motivierte junge Spieler beweisen. Im Spiel „Tricky Towers“, einer Art modernem Tetris, müssen Kontrahenten Blöcke aufeinander Stapeln, um am schnellsten den größten Turm zu bauen. Ein klarer Sieger konnte nicht gekürt werden – nach dem Start gaben zwei der Controller den Geist auf.