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Hohenzollernbrücke in KölnGroßeinsatz für Polizei und Feuerwehr – Suche nach Person im Rhein erfolglos

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Ein Mann ist am Samstagabend in den Rhein gesprungen. Das löste einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften aus.

Am Samstagabend (30. Mai) sind Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und die DLRG zu einem Großeinsatz an der Hohenzollernbrücke ausgerückt. Ein Mann war in den Rhein gesprungen – und wurde trotz aufwendiger Suchaktion nicht gefunden.

Gegen 21.30 Uhr meldete die Begleiterin eines Mannes zunächst einen medizinischen Notfall. Ein Rettungswagen wurde zur Einsatzstelle entsandt. Kurze Zeit später rief die Frau erneut an: Ihr Freund sei in Höhe der Hohenzollernbrücke in den Rhein gesprungen.

Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Person im Rhein“ alarmiert. Der bereits eingetroffene Rettungswagen bestätigte die Lage – die Besatzung hatte zunächst noch Sichtkontakt zu dem Mann im Wasser. Während der Anfahrt weiterer Kräfte ging dieser Sichtkontakt jedoch verloren.

Aufwendige Suche mit Hubschrauber und Unterwasserdrohne

Aufgrund der besonderen Lage wurden umfangreiche Suchkräfte eingesetzt: Die Polizei forderte einen Hubschrauber an, der den Uferbereich aus der Luft absuchte. Zusätzlich wurde die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr (Löschgruppe Fühlingen) mit einer Unterwasserdrohne alarmiert.

Taucher sowie das Rettungsboot der Feuerwehr Köln und der DLRG durchsuchten den Bereich großflächig. Der Mann wurde trotz des hohen Personal- und Materialeinsatzes nicht gefunden. Der Einsatz endete um 00.05 Uhr. Auch am Sonntagmorgen konnte er nicht gefunden werden, wie die Polizei auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt.

Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG waren mit insgesamt 60 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen vor Ort.

Begleitung und Zeugen seelsorgerisch betreut

Die Begleiterin des vermissten Mannes wurde durch den Rettungsdienst und die Notfallseelsorge betreut. Auch Personen am Uferbereich sowie Passagiere eines Hotelschiffes, die den Vorfall beobachtet hatten, wurden von Notfallseelsorgern unterstützt.

Für die Einsatzkräfte selbst wurde präventiv das Team der psychosozialen Unterstützung zur Einsatzstelle alarmiert. Die Hintergründe des Vorfalls sind unklar. (mt/mg)

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