Im Gespräch bleiben
Dass in einer ohnehin angespannten Atmosphäre ein barsches Auftreten des Ordnungsamtes mit Privatfernsehen im Schlepptau nicht gerade zur Beruhigung der Gemüter führt, kann nicht wirklich überraschen. Und dass das Auftreten einzelner Mitarbeiter des Ordnungsamtes nicht immer den eigenen Ansprüchen entspricht, weiß man auch bei den Verantwortlichen. Gleichwohl kann man natürlich nicht alle über einen Kamm scheren, wie es allzu leicht passiert in diesen Tagen.
Denn dass sich auch die IG Gastro auf schweres Geschütz versteht, ist mittlerweile ebenfalls bekannt. Auch dort herrscht bisweilen ein Ton, der der Sache nicht dienlich sein kann. Um so wichtiger ist es, dass alle Parteien im Gespräch bleiben: Letztlich kann niemandem daran gelegen sein, einem eminent wichtigen Teil der Wirtschaftsbranche dauerhaft Schaden zuzufügen. Dass es anders geht, haben Stadt und Gastronomen gerade erst bei den Außenbereichen an der Aachener Straße bewiesen, wobei die Gemengelage vielleicht eine etwas andere war. Reden hilft und hat schon viel geholfen. Wenn sich beide Seiten ernst nehmen.
koeln@kr-redaktion.de
