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Jahresempfang Der Kölner SynagogeShoa-Überlebende aus Ukraine in Köln untergebracht

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Peter Brings war einer der Gastredner beim Jahresempfang der Synagogengemeinde an der Roonstraße.

Es klingt fast wie ein Stoßgebet: „Was für eine Zeit, was für eine Zeit“, begrüßt Felix Schotland als Mitglied des Vorstandes die Gäste zum Jahresempfang der Synagoge an der Roonstraße. Und dann lässt er Revue passieren: Die Corona-Pandemie, die Flut – und vor allem der Krieg in der Ukraine. Und gerade mit Blick auf den Angriff Russlands fordert er die zahlreichen Gäste aus Politik und der Kölner Gesellschaft auf: „Sie haben alle eine Stimme, erheben Sie sie.“

In allen von Schotland genannten Ereignissen hilft die jüdische Gemeinde: Impfangebote wurden gemacht, den Flutopfern Unterstützung angeboten, insgesamt 575 Jüdinnen und Juden aus der Ukraine in Köln aufgenommen und untergebracht. Und dann die aus historischer Sicht wohl bedeutendste Tat: Die jüdische Gemeinde hat zwei Holocaust-Überlebende aus der Ukraine in ihrem Wohlfahrtszentrum untergebracht.

Peter Brings als Ehrengast dabei

Waren in den Vorjahren auf der Liste der Ehrengäste meist Politiker verzeichnet, so ging die Gemeinde bei diesem Empfang einen anderen Weg. Der Musiker Peter Brings und der Präsident des 1. FC Köln, Werner Wolf, wurden um Redebeiträge in der Synagoge gebeten.

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Brings kam auf eine Lebensphase in den frühen 1980er Jahren zu sprechen, als er „nach einer schweren Zeit in Köln“ Zuflucht in einem israelischen Kibbutz suchte. Für den „Sportler“ Wolf war es ein erster offizieller Kontakt zu der jüdischen Gemeinde, von dem er sich tief beeindruckt zeigte. Schotland berichtete, bei dem Vorgespräch mit Wolf sei bei ihm die Frage aufgekommen: „Warum arbeiten unsere beiden Organisationen noch nicht zusammen?“ Der Vereinspräsident versprach, das in Zukunft zu ändern. Der FC und die Gemeinde an der Roonstraße suchen fortan Projekte, bei denen sie kooperieren.