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Lieferdienst von Kölner Schauspieler
Jonathan Jaspers macht mehr als Standard-Salat

Jonathan Jaspers ist Geschäftsführer des Kölner „Pottsalat“-Standorts.

Jonathan Jaspers ist Geschäftsführer des Kölner „Pottsalat“-Standorts.

Köln – Jetzt hat auch Köln den Salat. Mitverantwortlich dafür ist ein Wahl-Kölner aus Düsseldorf, der auf der linken Rheinseite mit seinem Salat-Lieferservice Pottsalat durchstarten will. Am Montag eröffnete die erste Kölner Filiale auf der Luxemburger Straße in Sülz. Geschäftsführer ist Jonathan Jaspers, dessen Gesicht zumindest dem einen oder anderen TV-Zuschauer aus der RTL 2-Sendung „Köln 50667“ bekannt sein dürfte. Nach zuvor elf Jahren Berufserfahrung in der Gastronomie kehrt Jaspers nun wieder in seine alte Branche zurück.

Konkurrenz auf dem Salatmarkt

5 Standorte hat das Essener Unternehmen Pottsalat nun mit dem neuen Ableger in Köln. Weitere Standorte sind Essen, Dortmund, Düsseldorf und Mainz.

Pottsalat ist nicht die erste Salatkette, die in Köln ihre Kreationen anbietet. Die Kette „Supasalad“ ist mit 13 Standorten vertreten. Am ehesten mit Pottsalat vergleichbar ist der Konkurrent „Stadtsalat“ aus Hamburg, der eine Filiale am Rudolfplatz betreibt und ebenfalls nach Hause oder ins Büro liefert. Auch die Lebensmittel-Lieferdienste Flink und Gorillas bieten in vielen Veedeln Salat und Bowls von Kooperationspartnern an.

Pottsalat, Luxemburger Straße 181-183, Montag bis Freitag 11 bis 21 Uhr, Lieferung oder Abholung möglich. (sim)

www.pottsalat.de

Das Konzept des neuen Lieferdienstes stammt vom Essener Unternehmen Pottsalat, Jaspers übernimmt die Idee und baut als sogenannter Franchise-Nehmer nun einen eigenen Standort auf. „Ich finde es absolut reizvoll, ein Franchise-Nehmer der ersten Stunde zu sein und an etwas Großem mitzuwirken“, erklärt der 29-Jährige. Das Besondere dabei: Der Kölner Standort ist der erste, der eine Banken-Vollfinanzierung durch die Sparkasse Köln Bonn erhalten hat. 350 000 Euro lässt das Kreditinstitut in den Kölner Standort fließen. „Unser Gründer-Center hat das Potenzial direkt erkannt“, sagt Markus Marx, Vertriebsdirektor der Sparkasse Köln Bonn. „Köln bietet einen echten Markt für gesunde, moderne Ernährung, und Pottsalat hat schon in einigen anderen Städten unter Beweis gestellt, dass die Geschäftsidee aufgeht.“

Mehr als der klassische Standard-Salat

Geliefert wird im gesamten Stadtgebiet ausschließlich mit E-Bikes und E-Scootern. Jaspers plant mit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Auslieferung, weitere 20 bereiten die Salate und Bowls zu.

Die Kreationen gehen dabei weit über einen klassischen gemischten Salat hinaus. Neben soliden Kompositionen wie dem „Super Ceasar“ mit Avocado, Parmesan, Tomaten und Croutons hat Pottsalat etwa auch einen Salat mit Garnelen, Melone und Mozzarella oder mit Rucola-Ricotta-Ravioli und Zucchini-Spirelli im Repertoire. Noch mehr Abwechslung bieten die bunten Bowls: „Costa Bowladis“ mit gerösteten Kartoffelscheiben, Feta, Oliven und Tzaziki, die „Killer Kowalski Bowl“ mit Blumenkohlreis, Ei, körnigem Frischkäse, Garnelen und Brokkoli oder „Mr. Mayagi“ mit Reisnudeln, Edamame, Teriyaki-Sauce, Pulled Lachs und eingelegtem Ingwer. Die Preise bewegen sich zwischen 9 und 14 Euro.

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Als gebürtiger Düsseldorfer hat ihn der Beruf ursprünglich nach Köln gezogen. „Aber inzwischen will ich nicht mehr weg. Die Leute sind sehr offen und freundlich“ sagt Jaspers. „Das Leben auf der linksrheinischen Seite ist aus meiner Sicht jedenfalls schöner als woanders.“ Für seinen Start in die Selbstständigkeit hat er sich hohe Ziele gesteckt. Mindestens eine Millionen Euro Umsatz im ersten Geschäftsjahr sind das Ziel.

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