Das ehemalige Gasthaus „Zur Alten Schule“ in Köln-Brück hat nicht nur einen neuen Namen: Die Casa Pequeña bietet jetzt mit ihrem neuen Pächterpaar spanische Küche.
Kleines Haus statt Alte SchuleCasa Pequeña in Köln-Brück bietet frische Tapas und Steaks

Aleksandra Mikic-Brand betreibt ihre Casa Pequeña mit ihrem Mann Sade Günös als Koch.
Copyright: Rika Kulschewski
Nach mehr als 30 Jahren hat Sascha Halm vergangenes Jahr entschieden, das Gasthaus Zur Alten Schule in Köln-Brück in andere Hände zu geben. Nun ist seit Mai die Casa Pequeña (deutsch: kleines Haus) vor Ort und bietet spanische Küche an. „Alles bei uns wird komplett frisch gemacht“, erklärt die neue Betreiberin Aleksandra Mikic-Brand, die das Restaurant mit ihrem Mann Sade Günös als Koch betreibt. „Es gibt bei uns nichts, das mal gefroren war, wir achten darauf, dass es frische, hochwertige Zutaten sind.“
Köln-Brück: Casa Pequeña bietet spanische Küche an
So sei das Fleisch für die Hausspezialität Steak von einem kleinen, argentinischen Bauernhof, auf dem die Tiere frei herumlaufen und ein schönes Leben führen können. Alle weiteren Zutaten würde das Familienunternehmen frisch kaufen und verarbeiten. Neben den Steaks in unterschiedlichster Ausführung mit und ohne selbst kreierter Soße, stehen auf der Speisekarte vor allem diverse Tapasvariationen – auch vegetarische – und Salate, sowie Fisch- und weitere Fleischgerichte. An Getränken gibt es selbst gemachte Sangria, Kaffee, Limonaden, Kölsch und spanische Biere und Weine.
„Mein Mann hat 20 Jahre lang mit einem Spanier in einer Küche gearbeitet und sich so auf die spanische Küche spezialisiert“, erklärt Mikic-Brand. Das Paar hatte deshalb bereits ein Restaurant mit spanischer Küche in Brühl, das es aber wegen Corona schließen musste. Danach habe Aleksandra Mikic-Brand immer wieder nach einem geeigneten Lokal Ausschau gehalten. Das Restaurant in Köln-Brück habe sie direkt überzeugt.
Gasthaus Zur Alten Schule in Brück war denkmalgeschützt
„Das Haus ist wunderschön, und die Terrasse ist super“, sagt die Betreiberin. Zudem habe sie gewusst, dass Sascha Halm, ihr Vorgänger, das Restaurant nicht wegen zu niedrigem Umsatz abgegeben habe, was sie beruhigte. Nun betreibt sie das neue Restaurant mit ihrem Mann und einer angestellten Aushilfskraft sowie ihrer Tochter. Die Theke haben sie neu gemacht, ansonsten hat das Haus seinen Charme behalten. Noch nutzen sie nur das Erdgeschoss und die Terrasse, aber sie seien für alles offen, was sich entwickelt.

Das ehemalige Gasthaus „Zur Alten Schule“ in Köln-Brück bietet jetzt spanische Küche.
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Der Anfang sei chaotisch gewesen, erzählt die Niehlerin, auch weil sie zunächst zwei Männer in der Küche angestellt hatte, die ihren Ansprüchen nicht entsprochen haben. „Jetzt ist mein Mann in der Küche. Jetzt ist es viel besser und schmeckt auch besser“, sagt sie, „aber wir sind immer noch am Experimentieren, besonders mit der Karte.“
Einige Kunden aus Brück haben bereits den Wunsch nach Schnitzeln geäußert, weshalb Aleksandra Mikic-Brand diese künftig mit auf die Karte nehmen möchte. „Wir haben viele Ideen“, betont die Gastronomin. So könne sie sich künftig etwa spanische Musikabende vorstellen. „Ich würde zudem gerne draußen ganz frisch Paella machen, aber da muss ich gucken, inwiefern das möglich und erlaubt ist. Es braucht alles seine Zeit“, sagt sie. „Wir freuen uns auf alles, was kommt.“
