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Veedelszoch KalkIn Kalk und Humboldt-Gremberg werden Zeichen gesetzt

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Frauen in Ringelshirts mit bunten Hüten laufen im Zoch mit.

Am Samstag zogen bunte Gruppen Kalk und Humboldt-Gremberg waren am Samstag bunt.

In Kalk und Humboldt-Gremberg waren zahlreiche Gruppen auf den Beinen, getreu dem Motto: Ejal woher, ejal wohin - mer fiere wie mer sin.“

In einer Festung standen sie, sangen ihre Lieder und zogen durch Kalk und  Humboldt-Gremberg: Die Kölsche Band Pimock war wieder ein Highlight des Veedelszochs am Samstag. Während sie durch die beiden Veedel führen, sangen sie die ganze Zeit live und unterhielten die etlichen Zuschauenden am Straßenrand. Die Band unterstützt darüber hinaus seit drei Jahren die Veranstaltender von  „Nur ein Karnevalsverein“ beim Zoch, bei Straßenfesten und der Familienparty. Deshalb wurden sie inzwischen zu Ehrenmitgliedern ernannt und heizten beim Zoch wieder mächtig ein.

Ein Mann mit Bart steht winkend an einem Mikrofon.

Die Band belgleitete den Veedelszoch in Kalk und Humboldt-Gremberg live.

Insgesamt 20 Gruppen zogen durch Kalk und Humboldt-Gremberg. Viele Schulen und Kindergärten gingen mit und setzten immer wieder auch politische Statements. „Stolz ne Kalker zo sin“ und „De sibbe Meere - dat es klor: M'r fiere de Vielfalt Johr für Johr“ hieß es auf Schildern von unterschiedlichen Gruppen. Und auch die Organisation „One Billion Rising Köln“ machte mit Feuerkostümen auf sexualisierte Gewalt aufmerksam. Zudem gab es in diesem Jahr ganz besondere Kamelle. Nur ein Karnevalsverein hatte vegane Süßigkeiten, Erdnüsse in Schale und Tees an die Gruppen verteilt. 

Menschen in lila Perücken und Melonen laufen durchs Veedel.

In Kalk gingen zahlreiche Gruppen durch Kalk und Humboldt-Gremberg.

Außerdem hatte der Verein für mehr als 1000 Euro Schulmaterialien gekauft sowie zusätzlich Sachspenden von Schulverlagen und -firmen bekommen. Der Veedelszoch Kalk und Humboldt-Gremberg zeigte also mal wieder, dass Spaß haben und Gutes tun an Karneval zusammenkommen kann.