JP Weber ist am ersten Vorsessions-Wochenende gestürzt und wurde notoperiert. Nun muss er sich erst einmal schonen.
Unfall zum SessionsstartJP Weber nach Sturz notoperiert – vorerst kein Karneval

So kennen die Jecken JP Weber: Mit scharfer Zunge und emotionalen Liedern begeistert er in den Sälen.
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Der Kölner Karneval muss vorerst ohne JP Weber auskommen. Dabei zählen die Auftritte des Redners und Musikers zu den besonderen im Kölner Fastelovend: Wie kein Zweiter versteht er es, selbst den raderdollsten Saal aufmerksam werden zu lassen. Auf der Bühne zeigt er kölsches Hätz und Humor, und auch vor klaren Worten zu Missständen schreckt er nicht zurück.
Einen Oberschenkelhalsbruch zog sich der Mann mit der Flitsch zu, als er am Samstag (7. November) stürzte. Es folgte eine Not-OP. Danach gab Weber selbst Entwarnung: „Die Ärzte machen einen Top-Job. Danke an so viele helfende Hände in solch schweren Zeiten. Wird schon wieder.“
Oberschenkelhalsbruch: JP Weber meldet sich nach Not-OP zuversichtlich
Zu spüren bekamen den Ausfall bereits am Sonntag die Gäste der Herrensitzung der KG Wenter Klaavbröder in Windhagen, bei der JP Weber eigentlich hätte auftreten sollen. Sitzungspräsident Dennis Heinemann war es, der dem Publikum die traurige Botschaft überbrachte. „Es ist nie gut, wenn 18 Stunden vor einer Veranstaltung mein Telefon klingelt. Markus Wallpott von der Eventwerkstatt war dran. Die herzlichsten Genesungswünsche gehen raus und es tut mir in der Seele weh“, sagte er.
Wie kurzfristig das Unglück kam, machte der Präsident ebenfalls deutlich: „Wir haben am Freitag noch eine fantastische Mädchensitzung mit ihm gefeiert. Er hatte am Samstag sechs Auftritte und ist dazwischen gestürzt.“ Für den Redner und Musiker heißt es zum Start in die Session deshalb erst einmal: Schonung.

Das Bild zeigt JP Weber im April 2026 beim Benefizkonzert unter dem Motto „Kölsche Tön an der Himmelsleiter“ im Domforum. (Archivbild)
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Dass er in der kälteren Jahreszeit unter einem sehr unsicheren Gang leidet, hatte JP Weber erst vor wenigen Wochen bei einem Auftritt erzählt. Als Grund dafür nannte er eine frühere Corona-Erkrankung. In dieser Zeit benötige er besonders viel Halt. Seine Auftritte spiele er deshalb meist auf einem Hocker sitzend.
Der Blick richtet sich nun auch auf die Weihnachtsshow des Herrengedecks, dem Weber gemeinsam mit Martin Schopps und Volker Weininger angehört. Premiere feiert das diesjährige Programm am 26. November (Donnerstag), bis zum 20. Dezember stehen in der Stadthalle Köln insgesamt 18 Auftritte an. Noch sind alle Verantwortlichen optimistisch, dass der 50-Jährige bis dahin wieder fit genug ist.
