Trotz des Vorfalls an Weiberfastnacht zog die Sängerin alle ihre bisherigen Auftritte durch.
Jecke Ikone verletztMarita Köllner stürzt auf der Bühne und erleidet Rippenprellung – so geht es ihr jetzt

Kurz vor dem Sturz erhielt Marita Köllner auf der Bühne am Alter Markt den „närrischen Oscar“.
Copyright: Marita Köllner
Eine Mischung aus Regen, Konfetti und einem Freudentaumel wurde der Sängerin Marita Köllner an Weiberfastnacht zum Verhängnis. Gerade heizte die 67-Jährige noch der Menge auf dem Alter Markt ein, dann kam der Schreckmoment. Doch die jecke Ikone ließ sich nichts anmerken: Die Zeile „Und jeht was daneben, wir feiern das Leben“ sang sie auf dem Boden liegend. Schnell halfen die Karnevalisten auf der Bühne ihr wieder auf. Ihren Auftritt zog sie dann bis zum Ende durch, „Adrenalin sei Dank“, sagte sie der Rundschau. Die vorläufige Diagnose lautet: Dehnung der Bänder im linken Fuß und Rippenprellungen.
Kurz zuvor erhielt die Sängerin auf der Bühne die karnevalistische Auszeichnung „närrischer Oscar“ in der Kategorie Solo. „Mit Pipi in den Augen vor Freude“ und dem schweren Pokal in der Hand ging die Show weiter, dann passierte der Sturz. „Ich bin so stolz, den Oscar zweimal hintereinander gewonnen zu haben, dass der Schmerz sekundär wurde“, erklärte sie.

Der ehrenamtliche Physiotherapeut Wilfred Wiltscheck kümmerte sich hinter der Bühne um Marita Köllner.
Copyright: Marita Köllner
Ihre restlichen Auftritte an Weiberfastnacht sagte Köllner nicht ab. Und auch in den kommenden Tagen will sie für die Jecken singen, neun Shows stehen noch an: „Indianer kennen keinen Schmerz und Rampensäue schon gar nicht. Ich möchte die letzten Tage noch mit den Menschen feiern und es genießen.“ In den kommenden Tagen will sie ihre Verletzungen von einem Arzt begutachten lassen: „Ich hoffe, die Diagnose bleibt bei Prellungen und Bänderdehnung. Dann kriege ich das hin.“
